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Armstrong bereitet sich in der Schweiz auf die "Grande Boucle" vor

Die Veranstalter der Tour de Suisse (12. bis 20. Juni) haben ihren Wunschfahrer. Lance Armstrong trifft auf den Schweizer Strassen seine letzten Vorbereitungen auf die Tour de France.

Die Teilnahme des Amerikaners zeichnete sich ab, nachdem Armstrong zu Beginn der 5. Etappe der Kalifornien-Rundfahrt gestürzt war, danach sein Start an der Luxemburg-Rundfahrt bekannt geworden war und sich vor allen Dingen die Vermutung gehalten hatte, der Texaner wolle seinem grossen Gegenspieler Alberto Contador aus dem Weg gehen. Der Spanier holt sich den letzten Schliff für die "Grande Boucle" im teilweise parallel zur Tour de Suisse rollenden Dauphiné Libéré.

"Wir wussten seit zwei Wochen, dass er bei uns am Start sein wird. Über die Teilnahme von Armstrong bin ich glücklich. Für die Schweizer Rundfahrt ist es gut, dass er dabei ist", erklärte Tour-Direktor Armin Meier an einer Medienkonferenz in Liestal. Die ersten Kontakte des Organisators der Schweizer Rundfahrt mit dem Team Radioshack gab es im Januar und Februar, als sich der Teammanager Johan Bruyneel nach dem Etappen-Plan der Tour de Suisse erkundigte. Danach herrschte Funkstille, bis die Kontakte vor wenigen Wochen erneuert wurden.

Armstrong wird zum vierten Mal an der Tour de Suisse starten. Vor neun Jahren hat er die Landesrundfahrt für sich entschieden. Damals war das Zeitfahren im Wallis mit der Schlussrampe hinauf nach Crans-Montana der Grund für Armstrongs Reise in die Schweiz. In der Tour de France 2001 stand eine ähnliche Prüfung im Programm.

Verpflichtet wurden die Sportgruppen des ProTour-Zirkels. Zudem erhielten das Cervélo Test Team, Vacansoleil und das BMC Racing Team eine Wildcard.

Aus den neun Etappen ragt das sechste Teilstück heraus. Es führt den Tross über 213 km von Meiringen nach La Punt und beinhaltet die Pässe Susten, Oberalp und Albula. Die Streckenbauer haben eine totale Höhendifferenz von 4716 Metern errechnet. Dieser Schwierigkeitsgrad lässt erahnen, dass der Gesamtsieger kaum wie letztes Jahr Fabian Cancellara heissen wird. Aller Voraussicht nach wird der Berner aber zum Auftakt das Zeitfahren der 1. Etappe in Lugano für sich entscheiden und somit der erste Leader der Rundfahrt sein.

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