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Auch Zimmermann und Senn nicht mehr im Nationalkader

Der Turnverband schafft auch im Nationalkader der Kunstturnerinnen Platz für Jüngere. Die Ende Januar auslaufenden Verträge mit Yasmin Zimmermann (19) und Jennifer Senn (18) werden nicht verlängert.

Das grosse Talent Sara Catanzaro (16) verzichtet derweil freiwillig auf einen Platz im Nationalkader. Für Zimmermann und Senn ist der Entscheid gleichbedeutend mit dem Karriereende. Zuvor waren heuer mit Ariella Kaeslin und Lindä Stämpfli die beiden erfahrensten Turnerinnen freiwillig zurückgetreten. Vor zwei Tagen hatte der STV die Rücktritte von Niki Böschenstein und Roman Gisi kommuniziert, Anfang Monat jenen von Daniel Groves.

Nachdem beide Teams die Olympia-Qualifikation für London 2012 verpasst haben, ist die Frischzellenkur vor dem nächsten Vierjahreszyklus logisch. Eine Turnerin, auf die Cheftrainer Zoltan Jordanov gerne gebaut hätte, gibt dem STV aber einen Korb. Die Aargauerin Sara Catanzaro, die 2008 im Alter von erst 13 Jahren (und in Abwesenheit von Ariella Kaeslin) als Schweizer Meisterin für Furore gesorgt hat, ist bereits ins Regionale Leistungszentrum nach Niederlenz zurückgekehrt. Catanzaro gehörte zuvor dem erweiterten Nationalkader an und befand sich in einer Art Probezeit.

Yasmin Zimmermann galt einst auch als grosses Talent. 2009 qualifizierte sich die Bernerin in Mailand für den EM-Final am Schwebebalken. Danach hatte Zimmermann grosse gesundheitliche Probleme mit Verletzungen und einer Schilddrüsenüberfunktion. Jennifer Senn nahm 2009 und 2010 an Weltmeisterschaften teil. Die grossgewachsene Turnerin konnte auch wegen ihrer körperlichen Entwicklung nicht mehr die nötigen Fortschritte machen.

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