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Basel erneut vor der höheren Hürde als YB

Mit der 27. Runde wird am Wochenende das dritte Saisonviertel der Axpo Super League abgeschlossen.

In diesem vermochte Verfolger Basel seinen Rückstand auf Leader YB um drei auf vier Punkte zu verkürzen. Für die letzten zehn Durchgänge ist damit Hochspannung angesagt, das Fernduell zwischen den beiden Topteams wird die Meisterschaft bis zum Aufeinandertreffen in der letzten Runde am 16. Mai in Atem halten.

Zumindest in den nächsten beiden Durchgängen steht der FC Basel vor der (auf dem Papier) schwierigeren Aufgabe. Die Basler treffen zweimal auf den wieder erwachten FC Sion, während es die Young Boys zweimal mit dem letztklassierten Aarau zu tun bekommen.

Gewinnen die Basler heute in Sitten (Spielbeginn 17.45 Uhr), so würden sie ihren Steigerungslauf in dieser Saison fortsetzen. Sie kämen im dritten Meisterschaftsviertel auf 24 Punkte, nachdem sie im Startviertel zwölf und im zweiten Viertel 22 Zähler gewonnen hatten.

Basels Aufgabe im Wallis ist auch deshalb schwieriger als jene der Berner, weil es auf einen Gegner trifft, der just in den letzten beiden Spielen zum Erfolg zurückgefunden ist. Die bewusste Tiefstapelei von Sion-Präsident Christian Constantin vor einer Woche, als er sagte, dass er "lieber Geisterspiele abhalten würde, um den Fans diesen Mist nicht zumuten zu müssen", hat offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt. Seither siegte das Team von Didier Tholot gegen Luzern (5:2) und Aarau (3:0) mit deutlichen Margen.

Auch die Vorfälle rund um einen möglichen Wettbetrug scheinen das Team bisher eher zusammengeschweisst als destabilisiert zu haben. Vielleicht aber hat die Aufruhr rund um den FC Sion ihren Höhepunkt noch gar nicht erreicht. Gestern hat der Klub nach Serey Die drei weitere Spieler öffentlich benannt, die ein noch weitaus schlimmeres Verhalten an den Tag gelegt haben sollen als der mehrfach des Feldes verwiesene Serey Die. Wie die getroffenen Sanktionen gegen diese Spieler aussehen, wollte der Verein erst nach dem zweiten Duell mit Basel vom kommenden Donnerstag bekanntgeben.

Im breiten Mittelfeld der Rangliste ringen sechs Teams um zwei bis drei Europacup-Plätze. Bei St. Gallen - Zürich kommt es heute Abend zu einem Direktduell um diese Plätze.

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