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BMW Oracle segelt Alinghi um die Ohren

BMW Oracle ist beim Auftakt zum 33. America's Cup in Valencia Titelverteidiger Alinghi regelrecht um die Ohren gesegelt.

Die Amerikaner erreichten das Ziel 15 Minuten vor den Schweizern und führen in der Best-of-Three-Serie mit 1:0. Nach dieser Macht-Demonstration könnte BMW Oracle mit einem weiteren Sieg am Sonntag den America's Cup gewinnen. Die zweite Regatta sieht einen Kurs von knapp 74 km in Form eines gleichschenkligen Dreiecks vor.

Das amerikanische Syndikat blieb zwar in der Vorstart-Phase praktisch stehen und musste Titelverteidiger Alinghi mit knapp anderthalb Minuten Vorsprung davonziehen lassen. Die Winde vor Valencia bliesen danach aber für den Herausforderer: innerhalb einer Viertelstunde hatten sie die Schweizer eingeholt. Mit dem eher stärker werdenden Wind wurde Oracles Flügelmast zum grossen Vorteil: mit wenigen Ausnahmen war BMW Oracle meistens drei bis fünf Knoten schneller als "Alinghi 5."

Der australische Skipper und Steuermann James Spithill steuerte den gigantischen Trimaran wie auf Schienen über das Mittelmeer. Nach 37 km gegen den Wind betrug BMW Oracles Vorsprung auf Alinghi bei der Wende-Boje schon eindrückliche 3:21 Minuten oder 1,6 Kilometer. Nach einer Renndauer von zweieinhalb Stunden überquerte BMW Oracle die imaginäre Ziellinie deutlich vor dem Katamaran von Alinghi.

Mit Ausnahme des geglückten Starts lief am Freitag vieles gegen Alinghi. Bereits in der Vorstart-Phase kassierte Alinghi mit Ernesto Bertarelli am Steuer eine Strafe, weil es den Gegner behindert hatte. Der sofortige Protest von BMW Oracle wurde von der Jury gutgeheissen und verdammte die Schweizer zu einer Zusatzschlaufe, die sie aufgrund der klaren Niederlage erst auf der Ziellinie absolvierten. Weil dieses Manöver offenbar nicht sauber gefahren worden war, mussten die Schweizer zu allem Übel den Kreis noch einmal segeln, was letztlich zu einem Rückstand von 15:28 Minuten führte.

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