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Bosnien und Russland qualifiziert

Bosnien-Herzegowina und Russland qualifizieren sich als Sieger der Gruppen G und F für die WM in Brasilien. Die Barrage-Plätze gehen an Griechenland und Portugal.

Die Bosnier mussten sich in Kaunas gedulden, bis sie den Widerstand von Litauen brechen konnten und sich über ihre erste WM-Teilnahme freuen konnten. Lange rannten sie vergeblich an. Erst in der 68. Minute konnten sie ihre Dominanz in Zählbares ummünzen. Es war Vedad Ibisevic vom VfB Stuttgart, der die Gäste erlöste.

Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage hätte Bosnien-Herzegowina in die Barrage müssen. Diesen Umweg wollte das Team von Safet Susic unbedingt verhindern. Mit der Barrage hat man in der jüngeren Vergangenheit keine gute Erfahrungen gemacht; vor der WM 2010 und der EM 2012 schied man in der Hoffnungsrunde aus (jeweils gegen Portugal).

Den Barrage-Platz sicherten sich die Griechen, die sich gegen Schlusslicht Liechtenstein einmal mehr als Minimalisten präsentierten. Sie bekundeten Mühe. Erst in der 81. Minute, als ein Freistoss von Georgios Karagounis via Pfosten und Rücken von Goalie Peter Jehle den Weg ins Tor fand, konnte der Europameister von 2004 für klare Verhältnisse sorgen.

Russland fährt nach dem Verpassen der letzten zwei WM-Endrunden trotz dem 1:1 bei Aserbaidschan in Baku als Sieger der Gruppe F nach Brasilien. Russland gab sich beim "Underdog" vorerst keine Blösse, zitterte sich aber gegen in der letzten Viertelstunde auf zehn Mann reduzierte Truppe von Berti Vogts zu einem 1:1-Remis, was letztlich aber zum Gruppensieg reichte.

So verblieb Portugal trotz des ungefährdeten 3:0-Heimsiegs gegen Luxemburg mit einem Punkt Rückstand auf Rang zwei, kann sich aber über die Barrage dennoch zum vierten Mal in Serie für die WM qualifizieren.

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