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Chile-Stürmer unter Dopingverdacht

Chiles Topskorer Humberto Suazo kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus.

Nach seiner verletzungsbedingten Absage für das erste Spiel in der Schweizer Gruppe H gegen Honduras sieht sich der Stürmer von Saragossa nun mit Doping-Anschuldigungen konfrontiert.

Laut Berichten der chilenischen Tageszeitung "El Mercurio" soll Suazo mit einer Therapie-Methode behandelt worden sein, die nach Anti-Doping-Vorgaben verboten ist. Suazo, der während der WM-Qualifikation zehn Tore in 18 Spielen für Chile erzielt hat, muss im schlimmsten Fall mit einer WM-Sperre rechnen. Er könnte damit auch nicht im zweiten Gruppenspiel gegen die Schweiz (21. Juni) auflaufen.

Der Muskelfaserriss im linken Oberschenkel, den sich der 29-Jährige letzte Woche im Testspiel gegen Israel (3:0) zugezogen hat, soll mit sogenanntem "Blood Spinning" behandelt worden sein. Dabei werden verletzte Muskeln mit entnommenen Blutplättchen des Patienten wieder aufgebaut. Diese Methode gilt aber als intramuskuläre Verabreichung und ist seit dem 1. Januar 2010 verboten. Als legal gilt die verbreitete Therapie nur, wenn das Blutplättchen-Präparat bei Sehnen-, Bänder- oder Knorpelverletzungen lokal appliziert wird.

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