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Cuche und Janka - die "Kugeljäger"

Starker Schneefall und schlechte Sicht verhindern das erste Training für die Weltcup-Abfahrten der Männer am Freitag und Samstag in Kvitfjell.

Somit findet auf der Olympia-Strecke von 1994 nur ein Training statt, das am Donnerstag um 11.30 Uhr beginnen soll. Am Freitag wird die Abfahrt von Beaver Creek nachgeholt, am Samstag und Sonntag stehen eine weitere Abfahrt sowie ein Super-G auf dem Programm.

Aus Schweizer Sicht steht Didier Cuche im Mittelpunkt. Der 36-jährige Neuenburger kehrt knapp drei Wochen nach der Operation des gebrochenen Daumens in den Weltcup zurück. Cuche will die kleine Kristallkugel für den besten Abfahrer des Winters ein viertes Mal gewinnen, womit er zur alleinigen Nummer 2 hinter Rekordsieger Franz Klammer (fünffacher Gewinner) aufsteigen würde.

Drei Rennen vor Schluss hat der WM-Zweite in der Königsdisziplin 65 Punkte Vorsprung auf Michael Walchhofer. Silvan Zurbriggen, der nach der WM wie Cuche sowohl in Bansko als auch in Kranjska Gora gefehlt hat, ist mit 94 Punkten Rückstand Dritter, Klaus Kröll hat als Vierter bereits eine Hypothek von 100 Punkten. Cuche ist mit guten Erinnerungen nach Norwegen gereist. Er gewann in Kvitfjell 2007 und im Vorjahr jeweils eine Weltcup-Abfahrt. Es sind die bisher einzigen Schweizer Siege in der Station nahe Lillehammer.

Für Cuche geht es aber nicht nur in der Abfahrt um eine Kristallkugel. In der letzten oder vorletzten Saison seiner Karriere könnte er endlich auch erstmals die Super-G-Wertung für sich entscheiden - nach drei 2. Plätzen. 36 Punkte hinter Leader Georg Streitberger, für den die Saison wegen einer Fraktur des Schienbeinkopfs zu Ende ist, liegt Cuche punktgleich mit Ivica Kostelic an zweiter Stelle.

Die Ausgangslage verspricht Hochspannung. Carlo Janka hat als Sechster nur 15 Punkte Rückstand auf die beiden virtuellen Leader. Der Bündner erklärte den Gewinn des Super-G-Weltcups zum Hauptziel für die Schlussphase der von so vielen Problemen getrübten Saison. Mit dem überraschenden Riesenslalom-Sieg in Kranjska Gora nur zehn Tage nach einer Herzoperation hat Janka für den Endsprut tüchtig Selbstvertrauen getankt.

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