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Curling: Junioren-WM in Flims - Text/Resultate (WoEndZus)

CURLING

Das Team aus Genf um Skip Peter de Cruz überzeugte an den Junioren-WM in Flims mit der Gesamtbilanz von 10:2 Siegen und schlug im Final den Round-Robin-Gewinner Schottland (Ally Fraser) 7:6. Die als neue Schweizer Juniorenmeister erstmals an Nachwuchs- Weltmeisterschaften teilnehmenden Genfer zeigten in den drei entscheidenden Spielen vom Wochenende Qualitäten, die auch im Curling auf dem höchsten Niveau bei den Grossen gefragt sind: Geduldig sein, trotz Rückständen nicht nachlassen und im entscheidenden Moment zuschlagen. Das Playoffspiel gegen Favorit Kanada (5:4) und den Halbfinal gegen China (4:3) gewannen sie auf identische Weise. Sie gingen mit einem Punkt Rückstand und dem Vorteil des letzten Steins ins 10. End und schafften ein Zweierhaus. Im Final gerieten sie dreimal mit zwei Punkten in Rückstand. Dreimal glichen sie aus, letztmals im 9. End. Hierauf «stahlen» sie ohne Vorteil des letzten Steins den Punkt, der ihnen den unverhofften Triumph einbrachte. Der Schweizer Nummer 4, Benoit Schwarz, war ein perfekter so genannter «Freeze» gelungen, gegen den Fraser mit seinem letzten Stein kein Rezept fand. Den letzten von nunmehr vier Junioren-WM-Titeln für die Schweiz beim männlichen Geschlecht errang Ralph Stöckli mit dem St. Galler Team 1997 in Japan. Eben dieser Ralph Stöckli, Olympia- Bronzemedaillengewinner in Vancouver, betreute das Genfer Team in Flims als Junioren-Nationalcoach. «Der Erfolg ist unglaublich», sagte Stöckli. «Unsere Spieler wurden im Final lange dominiert. Sie gaben aber nie auf und nutzten im wichtigsten Moment ihre Chance. Die letzten zwei Ends spielten sie auf absolutem Topniveau.» Valentin Tanner, Skip Peter de Cruz, Roger Gulka und Benoit Schwarz sind ein reines Genfer Team. Für die letzten vier Partien spielte der Berner Ersatzmann Dominik Märki anstelle von Gulka auf der dritten Position. «Es ist unser grosses Ziel, uns später einmal auch für die Olympischen Spielen zu qualifizieren», sagte der 20- jährige de Cruz. «Wir wissen aber, dass wir dafür noch viel trainieren und uns verbessern müssen.» Stöcklis Einschätzung: «Ob es das Team auch bei den Grossen ganz an die Spitze bringt, lässt sich nicht beurteilen. Da spielen verschiedene Faktoren mit wie Beruf, Trainingsfleiss und Durchhaltewillen. Tatsache ist aber, dass das Team über ein grosses spielerisches Potential verfügt.» Vierter Platz für die Baslerinnen Die Basler Juniorinnen um Skip Manuela Siegrist verpassten eine WM-Medaille nur knapp. Sie unterlagen im Spiel um Bronze der USA (Alexandra Carlson) 7:9 nach Zusatz-End. Auch in der Round Robin sowie im Page-System-Playoff hatten sie gegen die Amerikanerinnen verloren. Schweden (Anna Hasselborg) gewann den Titel mit einem Finalsieg über Kanada. Flims GR. Junioren-WM. Junioren. Final: Schweiz (Genf/Valentin Tanner, Skip Peter de Cruz, Dominik Märki, Benoit Schwarz) - Schottland (Ally Fraser) 7:6. - Um Platz 3: Kanada (Jake Walker) - China (Ji Yansong) 7:1. - Halbfinal: Schweiz - China 4:3. -Page- System-Playoffs: Schweiz - Kanada 5:4. Schottland - China 6:3. Juniorinnen. Final: Schweden (Anna Hasselborg) - Kanada (Rachel Homan) 8:3. - Um Platz 3: USA (Alexandra Carlson) - Schweiz (Basel/Janine Wyss, Claudia Hug, Imogen Lehmann, Skip Manuela Siegrist) 9:7 nach Zusatz-End. - Halbfinal: Schweden - USA 6:1.

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