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Das Scheitern der Topstars

Der sechste Tag des US Open brachte einige Überraschungen: Wimbledon-Finalist Andy Roddick musste nach der 3. Runde ebenso die Koffer packen wie die Weltranglisten-Erste Dinara Safina und Maria Scharapowa.

Roddick unterlag seinem Landsmann John Isner mit 6:7 im fünften Satz. Der 206 Zentimeter lange Gigant schlug dabei 38 Asse und gewann zwei Tiebreaks, er hat nun 16 der letzten 17 Kurzentscheidungen gewonnen. Isner verpasste im Frühling sowohl das French open als auch Wimbledon wegen dem Pfeifferschen Drüsenfieber und steht nun erstmals bei einem grossen Turnier unter den letzten 16. Dort trifft er auf den spanischen Linkshänder Fernando Verdasco, der sich gegen Tommy Haas mit 6:4 im Entscheidungssatz durchsetzte.

Dinara Safina konnte sich nicht wie erhofft steigern und im Gegensatz zu den Leistungen in den ersten beiden Runden reichte es diesmal nicht: Die tschechische Linkshänderin Petra Kvitova (19, WTA 72) konnte nach dem Tiebreak des dritten Satzes jubeln.

Jubeln konnte erneut auch Melanie Oudin, die zwei Tage zuvor schon Olympiasiegerin Jelena Dementjewa ausgeschaltet hatte. Die 17-Jährige aus Georgia, hinter den Williams-Sisters jetzt schon die Nummer 3 im US-Frauentennis, besiegte Maria Scharapowa 3:6, 6:4, 7:5. Dass sie dabei von 21 Doppelfehlern der Russin profitierte, tat ihrer Freude verständlicherweise keinen Abbruch.

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