Zum Hauptinhalt springen

Deutschland vergibt 4:0-Führung gegen Schweden

Deutschland vergibt in der Gruppe C in Berlin in einem verrückten Spiel eine 4:0-Führung gegen Schweden. Am Ende trennen sich die beiden Teams 4:4.

Deutschland führte gegen Schweden nach einer Stunde mit 4:0 und ging trotzdem nicht als Sieger vom Feld. Die Schweden schlugen am Ende der Nachspielzeit eine letzte Flanke in den deutschen Strafraum. Ihr Captain Zlatan Ibrahimovic setzte im Luftduell mit Per Mertesacker den rechten Ellbogen ein und irgendwie landete der Ball vor den Füssen von Rasmus Elm. Dieser fackelte nicht lange und schoss ein. Er sicherte den Schweden einen Punkt, den sie wohl schon abgeschrieben hatten. Denn bis zum 0:4 von Mesut Özil in der 56. Minute waren sie nach allen Regeln der Kunst vorgeführt worden. Miroslav Klose hatte sogar zweimal (9./15.) getroffen.

Gruppe B:

Italien befindet sich perfekt auf Kurs. Die "Squadra Azzurra" kam daheim gegen Dänemark (3:1) zum dritten Sieg im vierten Spiel. Mario Balotelli, der zum ersten mal seit der EM für die Italiener im Einsatz stand, war mit einem Tor (zum 3:1) und einem Assist (zum 1:0 von Ricardo Montolivo) entscheidend am Sieg beteiligt. Für die Dummheit der Partie war Balotellis Sturmpartner Daniel Osvaldo verantwortlich. Der Spieler der AS Roma sah nach 16 Sekunden in der zweiten Halbzeit wegen eines Ellbogenschlags verdient die Rote Karte. Dänemark steht mit nur zwei Punkten aus drei Spielen bereits stark unter Druck.

Gruppe D:

Holland gewann das Spitzenspiel in Rumänien 4:1. Beide Mannschaften hatten ihre ersten drei Spiele der WM-Qualifikation ohne Punktverlust und mit beeindruckenden Torverhältnissen (Rumänien: 7:0, Holland: 9:1) hinter sich gebracht. Im Direktduell in Bukarest zeigten die Holländer aber ziemlich klar, wer die Nummer 1 in der Gruppe ist. Im Verfolgerduell behielt Ungarn gegen die Türkei (3:1) die Oberhand.

Gruppe E:

Während die Schweiz ungeschlagen die Tabelle anführt, hat sich Norwegen auf Rang zwei vorgeschoben. Albanien zog mit dem zweiten Heimsieg mit Island gleich. Slowenien, bei dem der St. Galler Cavusevic debütierte, bezog bereits die dritte Niederlage und ist schon leicht zuirückbegunden. Das entscheidende Tor in Tirana schoss Roshi in der 36. Minute. Norwegen tat sich auf Zypern lange schwer. Erst als Aloneftis die Nordländer weckte, reagierten sie. Und dies prompt. Wie gegen die Schweiz nichte der 195 cm grosse Innenverteidiger Hangeland von Fulham zum 1:1-Pausenresultat ein. Und in den letzten zehn Minuten, als Norwegen resolut den Sieg anstrebte, glückten Elyounoussi per Elfmeter und King zwei späteTore für den letztlich verdienten Erfolg.

Gruppe F:

Cristiano Ronaldo kann sein 100. Länderspiel nicht positiv in Erinnerung behalten. Portugal kam zuhause gegen Aussenseiter Nordirland nicht über ein mageres 1:1 hinaus. Die Lusitaner, die nun bereits fünf Punkte hinter Leader Russland zurückliegen, mussten gar froh um das Unentschieden sein. Bis zum Ausgleich von Helder Postiga in der 79. Minute waren sie einem Rückstand nachgerannt. Niall McGinn hatte nach einer halben Stunde einen Konter erfolgreich abgeschlossen. Den Assist bei diesem Tor durfte sich Kyle Lafferty vom FC Sion gutschreiben lassen. Russland bleibt mit dem Punktemaximum und ohne Gegentor an der Tabellenspitze. Die "Sbornaja" bekundete aber im Heimspiel gegen das von Berti Vogts trainierte Aserbaidschan wesentlich mehr Mühe als erwartet. Das einzige Tor der Partie fiel erst in der 84. Minute per Foulpenalty.

Gruppe G:

Liechtenstein verpasste es, die rote Laterne abzugeben. Im Duell zwischen zwei punktelosen Teams verlor die junge und ersatzgeschwächte Auswahl aus dem Fürstentum mit 0:2 in Lettland. Mit je zehn Punkten an der Spitze der Gruppe sind Bosnien-Herzegowina (3:0 gegen Litauen mit Senad Lulic in der Startformation) und Griechenland zu finden. Die Griechen siegten im Spitzenkampf in der Slowakei dank eines Treffers von Salpingidis (63.) mit 1:0.

Gruppe H:

Das Gipfeltreffen zwischen Polen und England fiel ins Wasser. Nach heftigen Regenfällen entschied sich der italienische Schiedsrichter Rocchi, die Partie nicht anzupfeifen. Der Rasen im Nationalstadion von Warschau war unbespielbar. Die Partie soll am Mittwoch Abend nachgeholt werden. In einem weiteren Spiel in dieser Gruppe sorgten die Montenegriner für eine Überraschung. Sie, die in der letzten EM-Qualifikation schon die Schweiz geärgert hatten, gewannen in der Ukraine mit 1:0.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch