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Die Fantasie ist Wirklichkeit

In den USA sind in virtuellen Ligen Milliarden zu gewinnen. Über 56 Millionen Menschen spielen bereits in dieser Parallelwelt des Profisports. Politiker bezweifeln, dass alles legal ist.

Von Philipp Muschg

Irgendwo in Amerika sitzt ein Mann auf seinem Sofa, isst Nachos, schaut Football am TV und verdient so 2 Millionen Dollar. Anderswo in Amerika sitzt ein Kongressabgeordneter und will wissen, was daran okay sein soll. Und beide ­beschäftigt dasselbe: «Daily Fantasy», die grösste Boombranche der USA.

Der Mann auf dem Sofa lebt den Traum von über 56 Millionen in Nordamerika. Er hat sich auf einer Online-Plattform gegen eine Teilnahmegebühr aus realen Footballspielern ein Fantasieteam zusammengestellt, das sich mit den Fantasieteams anderer Leute misst. Punkte gibt es gemäss den Leistungen der Spieler in der realen Welt – von Touchdowns bis zu Tackles. Kommt das eigene Team am Spieltag auf mehr Punkte als die Konkurrenz, kann ein ­Millionengewinn folgen. Daily Fantasy: Der Name könnte kaum treffender sein.

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