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Die Premiere der neuen Nummer 1

Novak Djokovic hat sein Traumjahr gekrönt: Die neue Nummer 1 der Tennis-Welt holte sich durch ein 6:4, 6:1, 1:6, 6:3 gegen Rafael Nadal seinen ersten Wimbledon-Sieg.

Nach 2:28 Stunden segelte der Versuch des Rückhand-Passierballes von Nadal ins Out, worauf bei Djokovic alle Dämme brachen. "Das ist der grösste Moment meiner Karriere", kommentierte der Serbe seinen dritten Major-Titel.

Die Basis zum Erfolg hatte er in den zwei ersten Sätzen gelegt, vor allem im zweiten Durchgang spielte er den Spanier an die Wand, wie man es wohl noch selten in einem wichtigen Match gesehen hatte. Der "neue", mental starke Djokovic liess sich dann auch vom Verlust des dritten Satzes nicht aus der Ruhe bringen und war im vierten Satz wieder voll präsent. Belohnung war der achte Titel des Jahres und schon der zweite Major-Triumph. Sein einziger Bezwinger des Jahres ist Roger Federer, der ihn in Paris in einem grossartigen Halbfinal niedergerungen hatte.

Für Djokovic war es der fünfte Sieg im fünften Endspiel des Jahres gegen Nadal, aber der erste Sieg auf Grand-Slam-Stufe. Nadal hatte die vorherigen fünf Vergleiche alle für sich entschieden. Djokovic ist erst der zweite Spieler nach Roger Federer, der Nadal in einem Grand-Slam-Endspiel schlagen kann, dessen beeindruckende Finalbilanz steht nun bei 10:3.

Der Serbe hat sich für den Beginn seiner Regentschaft ein schönes Polster geschaffen, sein Vorsprung auf Nadal beträgt 2015 Punkte. Im Sommer haben beide Akteure rund gleich viele Punkte zu verteidigen, womit Djokovic reelle Aussichten hat, den Platz an der Sonne auch mittelfristig zu verteidigen.

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