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Die Wimbledon-Champions tafelten, tanzten aber nicht

Am späten Sonntagabend dinierten die Wimbledonsieger im Intercontinental Hotel in Londons Innenstadt.

Zu einem Tanz zwischen Roger Federer und Serena Williams kam es aber nicht. Denn an Wimbledons Champions Dinner wird nicht getanzt.

Roger Federer traf erst kurz vor Mitternacht (23.55 Uhr) im Interconti ein, Serena Williams war schon 70 Minuten früher gekommen. Federer und Serena Williams dinierten am selben Tisch gemeinsam mit Mirka Federer, Tim Phillips (Wimbledon Chairman) und dessen Frau. Roger trug einen schwarzen Anzug, ein weisses Hemd und eine schwarze Krawatte; Mirka erschien ebenfalls in einem schwarzen Kleid und einem pinkigen Boléro-Jäckchen.

Zu essen gab es Thunfisch (in Zitrus-Soja marinierte Cornwall Thunfisch-Lende mit einem warmen Krabben- und Makrelen-Cake), Perlhuhn (Norfolk-Perlhuhn mit Tarragon-Sauce und Zwiebel-Püree), Dessert (Englische Birnen- und Sultaninen-Krümel Crumble mit Karamel-Stückchen-Glace) und zum Abschluss Kaffee und Kuchen. Dazu gabs weissen Burgunder (Mâcon-Lugny "Les Genièvres"), Rotwein (Faustino Rioja Crianza Famiglia) und Champagner.

Eingeleitet von einem Toast auf die Queen wurden Reden geschwungen.

Auch Federer kam schliesslich noch zu Wort: "Ich brauche sicher noch ein paar Tage, bis dieser Sieg richtig ins Bewusstsein eindringt -- bis ich die Grösse dieses Sieges realisiere. Wie ich Roddicks Volley bei 5:6 im zweiten Tiebreak gesehen habe? Pretty interesting (Ganz interessant). In den nächsten Tagen und Wochen muss ich mich wieder sammeln und jetzt so gut wie möglich Mirka unterstützen."

Zum Schluss wurden Fotos mit dem Pokal geschossen. Auch viele der Gäste posierten an der Seite von Roger Federer und Serena Williams. Gegen ein Uhr verschwanden Federer und seine Entourage (Coach Severin Lüthi, Manager Tony Godsick, Freund Reto Staubli, die Eltern Lynette und Robert, Pressesprecherin Géraldine Dondit) in einem Hinterzimmer. Im Freundeskreis wurde weiter gefeiert.

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