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Djokovic peilt ersten Wimbledon-Triumph an

In Wimbledon kommt es heute bei den Männern ab 15 Uhr zum Traumfinal. Saison-Überflieger Novak Djokovic fordert Wimbledon-Seriensieger Rafael Nadal.

Der Serbe hat durch seinen Finaleinzug die erstmalige Übernahme der Weltranglistenführung schon in der Tasche, nun will er auch das prestigeträchtige Rasen-Turnier im All England Club an der Church Road erstmals gewinnen. "Wenn du weisst, dass du der beste Spieler in der Welt wirst und erreichst das Endspiel deines Lieblingsturniers, dann ist das sehr speziell", sagte Djokovic. Der bis Montag noch Weltranglistenzweite geht aufgrund der bisherigen Saison sicher nicht als Aussenseiter in die Partie.

Gleich in vier Masters-Endspielen (Indian Wells, Miami, Madrid und Rom) bezwang der 24-Jährige Nadal in dieser Saison, überhaupt hat er von 48 Saisonpartien nur eine (gegen Roger Federer im French-Open-Halbfinal) verloren. "Ich glaube fest daran, dass ich gegen ihn gewinnen kann", war Djokovic optimistisch. "Ich habe nichts zu verlieren, werde versuchen aggressiv aufzutreten", fügte der 25-fache ATP-Turniersieger hinzu.

Nadal hat allerdings seit seiner Finalniederlage 2007 gegen Federer im englischen Tennis-Heiligtum nicht mehr verloren. "Ich muss aggressiv spielen, mit Intensität und Rhythmus. Das ist das, was ich versuchen werde", sagte der Spanier. Der fünfte Wimbledon-Finaleinzug in Folge sei für den 25-jährigen Mallorquiner eine fantastische Nachricht gewesen. Mit dem Verlust des Nummer-Eins-Status hat Nadal überhaupt kein Problem. "Das macht mir nicht viel aus. Ich habe auch schon im vergangenen Jahr, als ich Dritter oder Vierter war, gesagt, dass es kein grosses Ziel von mir ist, Nummer eins zu sein", meinte der French-Open-Sieger. Djokovic stehe jedenfalls verdient ganz oben. "Wie er in der ersten Saisonhälfte gespielt hat, ist fantastisch", lobte Nadal seinen Finalgegner.

Im Head-to-Head hat Nadal noch klar die Nase vorne, führt mit 16:11. In Wimbledon hat es bisher erst ein direktes Duell gegeben, 2007 hatte Nadal im Halbfinal (3:6,6:1,4:1 Aufgabe Djokovic) die Oberhand behalten. Nadal hatte den Schotten Andy Murray im Halbfinal am Freitag in vier Sätzen mit 5:7,6:2,6:2,6:4 besiegt. Bereits zuvor war Djokovic, ebenfalls in vier Durchgängen, gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga mit 7:6(4),6:2,6:7(9),6:3 siegreich geblieben.

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