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Dominik Meichtry enttäuscht in seiner Paradedisziplin

Der in Kalifornien lebende Ostschweizer Dominik Meichtry kann seinen Exploit von Peking nicht wiederholen. In den Halbfinals über 200 m Crawl scheidet er als 15. aus.

Meichtry hatte als Sechzehnter und letzter die Vorläufe überstanden, doch wer im Halbfinal auf eine Steigerung hoffte, wurde enttäuscht. In 1:48,25 Minuten blieb er fast zweieinhalb Sekunden über seinem eigenen Schweizer Rekord. Meichtry, 2008 in Peking Sechster in dieser Disziplin, war auch langsamer als im Vorlauf. Dies reichte nur zum 15. Schlussrang. Nach 100 m hatte der 27-Jährige Schweizer noch an dritter Position gelegen, nur gut drei Zehntel hinter dem deutschen Weltrekordhalter Paul Biedermann. Doch im Finish ging ihm die Kraft aus. 2,15 Sekunden hinter dem siegreichen Biedermann schlug Meichtry an.

Die Finals wurden gleich mit einem Weltrekord eröffnet. Die 24-jährige Amerikanerin Dana Vollmer gewann über 100 m Delfin in 55,98 Sekunden, womit sie die bisherige Bestmarke der Schwedin Sarah Sjöström um 8 Hundertstel verbesserte. Fast um eine Sekunde distanzierte Dana Vollmer die chinesische WM-Dritte Lu Ying. Der bisherigen Weltrekordhalterin Sjöstrom reichte es hinter der Australierin Alicia Coutts nur zu Platz 4.

Mit einem weiteren Weltrekord ging es weiter. Im zweiten Rennen des Abends, den 100 m Brust, holte sich Cameron van der Burgh als erster Südafrikaner einen Olympiasieg im Schwimmen. Der 24-jährige Van der Burgh siegte in 58,46 Sekunden, womit er um 12 Hundertstel schneller war als der Australier Brenton Rickard bei dessen altem Weltrekord vor drei Jahren. Silber sicherte sich der Australier Christian Sprenger, Bronze ging an den Amerikaner Brendan Hansen.

Im Frauen-Rennen über 400 m Crawl gewann die Französin Camille Muffat, die sich im Duell mit der Amerikanerin Allison Schmitt knapp durchsetzte. Für die Britin Rebecca Adlington, die Siegerin von Peking 2008, blieb Bronze. Mit der Staffel über 4 mal 100 m Crawl gewann Michael Phelps seine 17. Olympia-Medaille, doch enttäuscht war er trotzdem. Denn die Amerikaner wurden von Frankreich auf Platz 2 verwiesen. Yannick Agnel fing als Schluss-Schwimmer Ryan Lochte ab und bescherte seinem Land erstmals Gold in der Sprint-Staffel.

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