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Drei Super-League-Duell zum Auftakt

YB empfängt heute Abend im Stade de Suisse in den Cup-Viertelfinals den FC Zürich (20.15 Uhr). Für beide Teams ist das Duell richtungsweisend.

Vor dem Duell der beiden Top-Teams treffen die Grasshoppers zuhause auf Sion (19 Uhr) und Thun empfängt Neuchâtel Xamax (19.45 Uhr).

YB haftet das Loser-Image an wie fast keinem zweiten Spitzenklub in der Schweiz. Im brisanten Vergleich mit dem FCZ bietet sich dem Team aus der Hauptstadt wieder einmal eine Möglichkeit, das Image zu polieren und sich einer Trophäe zumindest anzunähern - auf heimischem Terrain notabene, auf welchem YB sich in den letzten sechs Monaten nur einen einzigen Fehltritt (gegen Xamax) geleistet hat.

Dennoch schiebt Vladimir Petkovic die Favoritenrolle vornehmlich aus eigenem Interesse den Zürchern zu: "Das Spiel vor zwei Wochen hätte genauso gut auf die andere Seite kippen können. Ausserdem hatte der FCZ mehr Erholungszeit. Sie hatten in der Vorwoche keinen Europacup-Einsatz und konnten ihr ASL-Spiel bereits am Samstag bestreiten."

Beim FCZ würde die Einschätzung Petkovics wohl kaum einer teilen - zu oft haben die Stadtzürcher in Bern verloren, zu oft tun sie sich mit Vertretern des oberen Drittels der ASL-Tabelle schwer. Auch unter dem zielstrebigen Chef-Coach Urs Fischer hat sich der FCZ auswärts bislang zu wenig Respekt verschafft. Das 2:4 in Bern vor rund zwei Wochen war wohl nicht nur eine Momentaufnahme. Und vom 5:0-Erfolg gegen die desolate AC Bellinzona am vergangenenWochenende wird sich niemand blenden lassen - selbst Petkovic nicht.

Murat Yakin pflegte während seiner Aktivzeit das elegante Spiel. Nun zieht er das miserable Terrain in Thun einer angemessenen Unterlage vor. Dem smarten Coach der Berner Oberländer ist nicht entgangen, dass Xamax auf dem "Acker" im Lachen-Stadion wohl Mühe bekunden wird, das übliche Konterspiel zu forcieren. Yakin peiltdie erst dritte Halbfinal-Qualifikation der 113-jährigen Vereinsgeschichte an. Für den Aufsteiger, der in der Axpo Super League bis anhin äusserst positiv überrascht hat, besitzt der Cup-Wettbewerb einen hohen Stellenwert.

"Totomat-Präsident" Christian Constantin hielt sich für einmal vornehm zurück. Noch steht sein ungefähr 29. Trainer nicht unter Druck. Laurent Roussey könne in Ruhe arbeiten, übermittelte CC aus dem Wallis. Ein zweiter Erfolg in Serie gegen die Hoppers innerhalb von fünf Tagen würde die Laune des umstrittenen Investors wohl weiter anheben - und die aufgebrachten Sion-Fans etwas besänftigen. Ihnen passte die Entlassung von Bernard Challandes ganz und gar nicht. Als "Crétin des Alpes" wurde "CC" vom schnaubenden Volk auf Plakaten verunglimpft.

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