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Dritter Saisonsieg für Rui Costa

Der Portugiese Rui Costa verfügt am GP von Montreal, der zur World Tour zählt, über die meisten Kraftreserven.

Nach 205,7 km verwies der Movistar-Fahrer im Sprint den Franzosen Pierrick Fedrigo auf den 2. Platz. Tourleader Philippe Gilbert wurde Dritter. Costa meisterte auf dem Mont Royal den Sprint einer Dreiergruppe und kam zum dritten Saisonsieg. Der 24-jährige Kletterspezialist hatte heuer schon die Vuelta a la Comunidad de Madrid und die achte Tour-de-France-Etappe hinauf nach Super-Besse für sich entschieden. Beim letzten Erfolg hatte Costa nach langer Flucht zwölf Sekunden auf Gilbert ins Ziel gerettet, in Montreal waren es deren zwei.

Gilbert versuchte trotz den Folgen eines Sturzes in der ersten Rennphase in der zweitletzten von 17 Runden das Verfolgerfeld mit einem Einzelvorstoss zu sprengen, kam aber nicht entscheidend weg. Vor dem Peloton fuhr eine Dreiergruppe mit Costa, Fedrigo und dem Österreicher Stefan Denifl. 800 Meter vor dem Ziel zog Gilbert bergauf den Spurt an und fing immerhin Denifl noch ab. An Costa und dem an Krämpfen leidenden Fedrigo kam der couragierte Belgier, die Nummer 1 der UCI-Weltrangliste, aber nicht mehr heran.

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