Vom Verliererteam zum Schweizer Meister

Die ZSC Lions haben eine spektakuläre Saison hinter sich. Ein Rückblick in Sprüchen und Schlagzeilen.

In der Qualifikation hatten die ZSC Lions zwischenzeitlich nicht viel zum Jubeln – dafür im Playoff umso mehr.

In der Qualifikation hatten die ZSC Lions zwischenzeitlich nicht viel zum Jubeln – dafür im Playoff umso mehr. Bild: Keystone

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«Dem Saisonende entgegen»
Nach dem 1:4 gegen Biel im letzten ­Qualifikationsspiel hegt der «Tages-Anzeiger» keine Hoffnung auf ein langes Playoff. Zumal dort die Nummer 2 der Liga ­wartet.

«Der ZSC hat nur etwas, das für ihn spricht: die Vergangenheit.»
Gegen den EV Zug gibt die Zeitung dem siebtplatzierten ZSC wenig Chancen . . .

«TA-Prognose: Zug gewinnt 4:1»
. . . und bekräftigt das mit Zahlen.

«Achtung, es kann nun ewig dauern»
Entsprechend meint dieser Titel nicht die Saison der Lions, sondern das neue Overtime-Format.

«Der perfekte Abgang wäre, wie ihm ­Geering den Meisterpokal reicht.»
Zum Träumen verleiten lässt sich der TA nur, wenn es ums letzte Spiel von Mathias Seger geht.

«Die ZSC Lions, die von 2012 bis zum ­Final 2015 neun von zehn Playoff-Serien gewannen, sind zum Verliererteam ­geworden.»
Wie gehabt: wenig Erfreuliches.

«Das Playoff hat gerade erst begonnen, und es braucht nach dem 1:4 in Spiel 1 schon sehr viel Fantasie, sich vorzustellen, wie die ZSC Lions diese Serie ­gewinnen können.»
Entsprechend geht es los. Dann kommt Spiel 2 – und regt die Fantasie an:

«Ein wilder Zürcher Ritt zum Sieg»
Im Schlussdrittel ein 4:1 verspielt, am Ende 5:4 gewonnen. Es geht also doch.

«Die ZSC Lions haben im Duell mit Zug das Teamwork entdeckt.»
Und Kolumnist Kent Ruhnke etwas Neues im Team von Hans Kossmann.

«Kossmann gibt uns Vertrauen, und natürlich wollen wir etwas zurückgeben.»
Der 19-jährige Marco Miranda eröffnet beim 5:0 im dritten Spiel gegen Zug das Skore, ­erklärt das neue Wir-Gefühl . . .

«Nun scheint plötzlich wieder alles ­möglich.»
. . . und gehört drei Tage später für den TA zu einer völlig verwandelten Mannschaft. Das bekommt als Nächstes der SCB zu spüren.

«Die ZSC Lions verblüffen den Meister zum Halbfinalstart.»
Das 3:2 in Bern ist bereits der fünfte Sieg in Folge. Und als dann der Puck gegen den ZSC läuft wie in der Overtime von Spiel 2 . . .

«. . . von da prallte er via Schiedsrichter Michael Tscherrig auf Bodenmanns Stock – er musste ihn nur noch ins offene Zürcher Tor schiessen.»
. . . oder die Berner ein ärztliches Attest nachreichen und damit eine Sperre gegen Kevin Klein erwirken, scheint das die Entschlossenheit der Zürcher gar noch zu stärken.

«Manchmal muss ich mich zwicken, um mich zu erinnern, dass er erst 21 ist.»
Topskorer Fredrik Pettersson gerät ins Schwärmen über Pius Suter, nachdem dessen Overtime-Treffer in Halbfinal-Spiel 6 den Titelverteidiger ­eliminiert.

«Vom Niveau und der Atmosphäre her war schon die Serie gegen den SCB ­finalwürdig.»
Resümiert der TA. Und erhofft sich ­Ähnliches für die Serie gegen Lugano:

«Schnallen Sie sich an!»
Zitiert er das Tessiner Playoff-Motto.

«Es war phasenweise verblüffend, wie sehr die Zürcher dominierten.»
Und wundert sich nach dem Startspiel, wie viel Raum und Zeit der ZSC erhielt.

«Ich hatte eine Sekunde Zeit, sah die Schusslinie und traf perfekt.»
Dabei reicht manchmal eine einzige ­Sekunde – wie bei Roman Wicks Overtime-Treffer im 2. Finalspiel.

«Mutloser ZSC vergibt ersten Match-Puck»
Kein Mut, keine Schusslinie, kein ­Treffer: Beim 0:4 in Spiel 5 passt wenig zusammen. Sechs Tage später krönt sich der ZSC dann trotzdem zum Meister.

Den 9. Meistertitel des ZSC beleuchtet der TA neben der aktuellen Berichterstattung und Würdigung mit einer Beilage. Sie finden die ZSC-Meisterzeitung im TA vom Montag, 30 April.

Erstellt: 27.04.2018, 22:35 Uhr

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