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«Jetzt habe ich auch wieder Appetit auf acht Monate Ruhe»

Wie lang war Ihre Meisternacht?

Wie war die Rückfahrt im Bus?

Sie übernahmen die ZSC Lions Ende Dezember und wussten, dass Sie Ende Saison so oder so wieder gehen müssen. Welches Gefühl dominiert jetzt?

Es war eine intensive Zeit, aber jetzt ist ­alles so schön. Wenn wir den Final trotz 3:1-Führung noch verloren hätten, wäre das sehr hart gewesen.

Hans Kossmann

Speziell war diese «Pause» mitten im Final nach Spiel 4, mit nur einem Spiel in sechs Tagen. Befürchteten Sie, dass dies zu Luganos Vorteil werden könnte?

Ihr Team hatte mehr Mühe gegen Lugano als gegen die höher platzierten Zug und Bern. Wieso?

Einige ZSC-Spieler sagten sogar, der Final sei ihre schlechteste Serie ­gewesen. Sehen Sie das auch so?

In den ersten zwei Serien wurden wir als Underdogs betrachtet, niemand erwartete, dass wir weiterkommen würden. Plötzlich standen wir im Final, und alle dachten, dass wir nun locker gewinnen würden.

Hans Kossmann

Wie schafften Sie nach zwei Nieder­lagen vom 3:1 zum 3:3 trotzdem noch den Turnaround im siebten Spiel?

Und was erzählten Sie?

Was löste Petterssons Sperre im Team aus?

Sie trafen auf dem Weg zum Titel auch harte Entscheide. Inti Pestoni und Mathias Seger aus der Aufstellung zu nehmen zum Beispiel. Half dabei das Wissen, nächste Saison so oder so nicht mehr dabei zu sein?

Du darfst als Trainer keine emotionalen Entscheidungen treffen, nur weil die Karriere eines Spielers zu Ende geht. Du willst gewinnen und musst jene Spieler, die gut gespielt haben, respektieren und mit ihnen weiterspielen.

Hans Kossmann

Sie nahmen Seger in den Spielen 6 und 7 dann trotzdem aufs Matchblatt, auch wenn er dann nur noch für den allerletzten Shift der Saison aufs Eis durfte …

Sie sprachen oft vom kämpferischen Element. Und Sportchef Leuenberger betonte Ihren wichtigsten Beitrag: eine Struktur geschaffen zu haben, die klar auf Kampfkraft und weniger auf das technische Spiel setzte. Wie muss sich der Aussenstehende diesen Vorgang vorstellen?

Mussten Sie dabei den «harten Hund» spielen?

Es waren nur vier Monate. Sind Ihnen dennoch Spieler besonders ans Herz gewachsen?

Tut es weh, nun Abschied nehmen zu müssen?

Welche Eindrücke der Mannschaft sind von Ihrer Ankunft im Dezember noch präsent?

Wirklich?

Meine Erfahrung ist, dass du heute die Jungen in der Aufstellung brauchst. Sie bringen die Energie. Wenn du zu viele starke Spieler hast, aber keine Jungen, hast du fast immer Schwierigkeiten.

Hans Kossmann

Welcher Spieler hat Sie bei den Lions besonders überrascht?

Kevin Klein war der wertvollste Spieler des Playoff. Einverstanden?

Sie waren bereits in Bern als Assistent von Larry Huras Champion (2010), nun erstmals als Headcoach. Fühlt sich dieser Titel anders an?

Sie wirkten während des Playoff meistens cool. War das wirklich der Fall?

War es also schwierig, gerade im Final cool zu bleiben?

Bern gilt als Hockeystadt, Zürich eher als City der Banker. Haben Sie in den letzten Wochen aber auch hier etwas Euphorie erlebt?

Sie haben in der Schweiz eine spannende Reise hinter sich mit bereits 17 Stationen. Wie geht sie weiter?

Im Dezember rechneten Sie nicht mehr damit, in die Schweiz zurückzukehren. Haben Sie mit diesem Titel nun wieder Appetit auf mehr bekommen?

Wie geht es weiter bei Ihnen?

Und wenn wieder ein Anruf mit einem interessanten Angebot kommt?