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«Das ist der Schlüssel gegen die Berner»

ZSC-Verteidigerrecke Kevin Klein war beim 3:2 in Bern die Symbolfigur für den Zürcher Widerstand. Er erklärt, worauf die Lions achten müssen.

Break für die Lions: Der ZSC gewinnt das erste Spiel der Halbfinal-Serie auswärts in Bern.
Break für die Lions: Der ZSC gewinnt das erste Spiel der Halbfinal-Serie auswärts in Bern.
Anthony Anex, Keystone
Kein Durchkommen: Der SCB sucht verzweifelt den Ausgleich, doch Flüeler hält, was es zu halten gibt.
Kein Durchkommen: Der SCB sucht verzweifelt den Ausgleich, doch Flüeler hält, was es zu halten gibt.
Anthony Anex, Keystone
Ein Tag zum Vergessen: Luganos Goalie Merzlikins.
Ein Tag zum Vergessen: Luganos Goalie Merzlikins.
Marcel Bieri, Keystone
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Wie beurteilen Sie diese erste Halbfinalpartie?

Das war ein richtig gutes Spiel in einer wunderbaren Atmosphäre. Das Publikum hat gerockt. Den Jungs ist es gut gelungen, mit der anfänglichen Intensität des SCB gleichzuziehen. Wir wussten, dass die Berner mit Schwung ins Spiel starten würden. Übers Ganze gesehen zeigen wir eine ziemlich solide Leistung.

Vor dem entscheidenden Shorthander von Kenins zum 3:2 eroberten Sie den Puck mit einem wuchtigen Check gegen Rüfenacht. Wie haben Sie diese Szene erlebt?

Ich versuchte einfach, die Lücke zu schliessen. Es war schön, konnte ich den Puck wegspitzeln. Er kam zu Korpi (Korpikoski), und so startete der Angriff. Dieser Shorthander war für uns Gold wert. Wir schaffen es in diesem Playoff im wieder, auch in Unterzahl Tore zu schiessen. Das hilft natürlich.

Es schien, dass die ZSC Lions den Bernern körperlich Paroli bieten konnten. Einverstanden?

Ich denke schon. Beide Teams haben ziemlich körperbetont gespielt. Aber wir dürfen uns nicht nur aufs Körperspiel konzentrieren, wir müssen mit den Bernern auch läuferisch mithalten. Sie sind sehr schnell, sie haben drei sehr gute Sturmlinien, die sie forcieren. Und auch ihre Verteidiger sind gut zu Fuss. Wir müssen also schauen, dass wir nicht nur hart spielen, sondern auch unsere Beine bewegen. Es gibt Gründe, wieso die Berner die letzten zwei Meisterschaften gewonnen haben.

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Video: So analysierten unsere Experten im Vorfeld das Duell

Simon Graf wusste es von Anfang an: Das wird kein Selbstläufer für Bern. Video: Aline Bavier

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Die ZSC Lions konnten im dritten Abschnitt nochmals zulegen. Wie erklären Sie sich das?

Das 3:2 gab uns nochmals zusätzliche Energie. Und diesen Vorsprung wollten wir auf keinen Fall mehr hergeben. Es gelang uns gut, nicht zu sehr zu verwalten, sondern den Druck auf die Berner hoch zu halten. Das ist der Schlüssel. Man darf sich gegen sie nicht zu sehr zurückziehen.

Kein Team blockt im Playoff so viele Schüsse wie die Lions. Diesmal waren es 32. Ist das zur Spezialität dieses Teams geworden?

Vor allem wenn man Strafen nimmt, ist es etwas vom Wichtigsten, dass man Schüsse blockt. Unsere Stürmer machen im Boxplay einen exzellenten Job, sie machen Druck und lassen so nur Handgelenkschüsse von der blauen Linie zu. Und die sind leichter zu blocken für uns Verteidiger. Sich fürs Team aufopfern kann man immer.

Was erwarten Sie am Donnerstag im Hallenstadion?

Ich freue mich sehr auf unser Heimpublikum. Wir wissen, dass die Berner wieder mit viel Elan starten werden. Aber wir müssen uns auf uns konzentrieren und die Energie unserer Zuschauer aufnehmen.

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