Zum Hauptinhalt springen

Erneut frühes Aus für Federer in Rom

Roger Federer und Stanislas Wawrinka sind am Masters-1000-Turnier in Rom in den Achtelfinals gescheitert. Federer verlor gegen Richard Gasquet 6:4, 6:7 (2:7), 6:7 (4:7).

Am späten Abend konnte auch Stanislas Wawrinka den Siegeszug von Novak Djokovic nicht stoppen und verlor 4:6, 1:6. Der Lausanner kassierte trotz einer über weite Strecken vorzüglichen Leistung im elften Duell mit dem Weltranglisten-Zweiten die neunte Niederlage. Nach 1:34 Stunden kam Djokovic in der Neuauflage des Finals von 2008 zu seinem 34. Sieg in diesem Jahr und wahrte damit seine Ungeschlagenheit. Der Verlauf der Partie war allerdings weniger klar, als es das Resultat vermuten lässt.

Vor allem im ersten Satz, der 62 Minuten dauerte, schaffte es Wawrinka den serbischen Überflieger wiederholt in Bedrängnis zu bringen. Viermal bot sich dem Romand die Chance zum Break, nutzten konnte er aber keine - auch aufgrund von drei Eigenfehlern. Im hart umkämpften zehnten Spiel nutzte Djokovic seinen dritten Satzball mit einem herrlichen Stopp, nachdem Wawrinka vier Chancen zum 5:5-Ausgleich nicht verwertet hatte.

Roger Federer verpasste aufgrund seiner Niederlage gegen Gasquet zum ersten Mal in diesem Jahr an einem Turnier die Runde der letzten acht. Zuletzt war ihm das vor exakt einem Jahr ebenfalls in Rom passiert, als er gegen den Letten Ernests Gulbis in der 2. Runde in zwei Sätzen verloren hatte.

Lange Zeit sah es nach einem sicheren Sieg Federers aus. Der Schweizer präsentierte gleich von Beginn an in blendender Verfassung. Der Baselbieter verbuchte die zehn ersten Punkte der Partie, wobei ihm einige herrliche Gewinnschläge gelangen. Zwar gelang Gasquet postwendend das Rebreak zu Null, der Schweizer liess sich davon aber nicht irritieren und gewann den ersten Satz nach einer guten halben Stunde 6:4.

Auch im zweiten Satz lief es lange Zeit nach dem Gusto Federers, der 4:2 führte und später noch zwei Breakbälle zum 5:4 hatte. Doch Gasquet kam zurück und profitierte im Tiebreak, in dem er die letzten fünf Punkte gewann, von einigen Fehlern des Schweizers. Im Entscheidungssatz liessen die beiden bei eigenem Aufschlag nichts anbrennen. Während Gasquet in der Kurzentscheidung mit einer Ausnahme erneut fehlerlos agierte, schlichen sich bei Federer erneut einige Ungenauigkeiten ein, so dass er nach zuvor acht Siegen gegen den Franzosen wieder einmal verlor.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch