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Ex-Mountainbiker Hesjedal triumphiert an der Vuelta

Der einstige Mountainke-Spezialist Ryder Hesjedal gewann die erste schwere Bergetappe der Vuelta.

Zwei Hindernisse der 1. Kategorie und die schwere Schlusssteigung zur Alto de Velefique standen auf dem Programm des 12. Teilstückes im Süden Spaniens. Und am Ende siegte mit Hesjedal einer aus einer 11 Fahrer umfassenden Spitzengruppe, die sich bereits im ersten Aufstieg abgesetzt und einen maximalen Vorsprung von über gut 8 Minuten herausgefahren hatte. Im letzten Aufstieg zum Ziel wurde es allerdings ganz knapp. Hesjedal und mit ihm der zweitplatzierte Spanier David Garcia retteten nurmehr sechs Sekunden auf den Holländer Robert Gesink, der sich seinerseits auf dem zweitletzten Kilometer aus dem klein gewordenen Feld verabschiedet hatte.

Gesink traf 10 Sekunden vor der Gruppe mit den Favoriten im Ziel ein, und als Dritter sicherte er sich auch noch 8 Sekunden an Bonifikation. Dadurch liegt der Holländer in der Gesamtwertung zwar weiter auf Platz 3, jetzt aber nurmehr 18 Sekunden hinter dem spanischen Leader Alejandro Valverde. Gesamt-Zweiter blieb der Australier Cadel Evans, mit 7 Sekunden Rückstand auf Valverde.

Die Schweizer konnten nicht mithalten. Der Zürcher Oberländer Oliver Zaugg verlor gut 13 Minuten, Fabian Cancellara kämpfte sich mit über 20 Minuten Rückstand ins Ziel.

Am Wochenende folgen zwei weitere schwere Etappen mit je einer Bergankunft. Am Samstag steht das Teilstück hinauf zur Sierra Nevada auf dem Programm, am Sonntag der Schlussaufsieg nach La Pandera.

Spanien-Rundfahrt. 12. Etappe, Almeria - Alto de Velefique (179,3 km): 1. Ryder Hesjedal (Ka). 2. David Garcia (Sp) 0:01 zurück. 3. Robert Gesink (Ho) 0:06. 4. Ezequiel Mosquera (Sp), gleiche Zeit. 5. Damiano Cunego (It) 0:16. 6. Alejandro Valverde (Sp). 7. Cadel Evans (Au). 8. Ivan Basso (It). 9. Tom Danielson (USA). 10. Samuel Sanchez (Sp), alle gleiche Zeit. -- Gesamtklassement: 1. Valverde. 2. Evans 0:07 zurück. 3. Gesink 0:18. 4. Danielson 0:51. 5. Basso 0:53. 6. Sanchez 1:03. 7. Cunego 2:13.

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