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Exploit der Schweizer Degen-Frauen

Das Schweizer Degen-Nationalteam der Frauen holte an den Fecht-EM in Plovdiv im Teamwettbewerb überraschend die Bronzemedaille.

Im Gefecht um Platz 3 setzten sich die Einzel-EM-Elfte Simone Näf, Sophie Lamon, Tiffany Géroudet sowie Ersatzfechterin Eléonore Evéquoz gegen Deutschland mit Einzel-Europameisterin und Olympiasiegerin Britta Heidemann durch (43:41).

Das als Nummer 9 gesetzt gewesene Schweizer Degen-Nationalteam der Frauen hatte in den Viertelfinals überraschend das topgesetzte Frankreich mit Superstar Laura Flessel-Colovic ausgeschaltet. Zuvor hatten sich die Schweizerinnen in den Achtelfinals bereits gegen die höher eingestufte Ukraine (8/45:42) durchgesetzt. In den Halbfinals gegen Polen (38:45) kassierte man die einzige Niederlage.

Mit der Team-EM-Bronzemedaille gewannen die Schweizer Degenfechterinnen das erste Edelmetall an EM seit dem Gewinn von EM-Gold 2000 auf Madeira (Por). Die jetzige Team-EM-Dritte Sophie Lamon war damals im Alter von erst 15 Jahren bereits Mitglied des siegreichen Schweizer Teams gewesen. Es folgten für Lamon in den darauffolgenden Monaten noch der Gewinn von Team-Silbermedaillen bei Olympia 2000 sowie den WM 2001 in Nîmes. Seither waren die Schweizerinnen bei Grossanlässen im Degenteam-Wettbewerb der Frauen ohne Medaillengewinn geblieben. Die Männer hatten zuletzt 2004 in Kopenhagen mit dem Gewinn von EM-Gold geglänzt.

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