Zum Hauptinhalt springen

Federer nach fast drei Stunden und drei Tiebreaks weiter

Roger Federer zog mit viel Mühe in den Achtelfinal von Madrid ein.

Der Baselbieter setzte sich ohne zu überzeugen und nach abgewehrtem Matchball gegen den Einheimischen Feliciano Lopez (ATP 39) 7:6 (15:13), 6:7 (1:7), 7:6 (9:7) durch. Im Tiebreak des dritten Satzes lag er 2:5 zurück und profitierte dann davon, dass Lopez einen Smash verschlug. Trotzdem kam der Aussenseiter später noch zu einem Matchball, den Federer aber mit einem Servicewinner sicher abwehrte.

Im ersten Satz war es Federer gewesen, der seine Chancen zunächst nicht genutzt hatte. Erst mit dem neunten Satzball entschied er den Umgang für sich. Vier Satzbälle vergab er beim Stand von 5:4, ehe er seinen Aufschlag abgab und damit Lopez zurück ins Spiel brachte. Im Tiebreak lieferten sich die beiden ein Marathon-Duell. Erst mit dem 28. Punkt entschied der Schweizer die Kurzentscheidung mit 15:13 für sich. Auch Lopez besass vier Möglichkeiten den Satz für sich zu entscheiden.

Im zweiten Umgang fand Federer den Tritt überhaupt nicht. Es unterliefen ihm viele Fehler und vor allem sein Returnspiel war enttäuschend. Im zehnten Game musste er einen Satzball abwehren; das Tiebreak verlor er dann deutlich. Lopez, der nervös begonnen hatte, steigerte sich im Verlauf des Matches. Er variierte stark, liess immer wieder Stoppbälle und Netzangriffe in sein Spiel einfliessen.

Mitte des dritten Satzes vergab Federer vier Breakchancen. Doch am Ende hatte er die besseren Nerven und war bloss froh, "dass ich durchgekommen bin". Im Achtelfinal trifft Federer nun am Donnerstag auf Xavier Malisse (ATP 49). Gegen den Belgier besitzt der Baselbieter eine 8:1-Siegbilanz. Einzig das erste Duell, 1999 im Davis Cup auf Sand, verlor er.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch