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Federer und Spirig unangefochtene Sieger bei den Sports Awards

Wenig überraschend schwingen Roger Federer und Nicola Spirig in den Hauptkategorien der Credit Suisse Sports Awards 2012 obenaus.

Die weiteren Preisträger an der TV-Gala des Schweizer Sports sind der FC Basel (Team des Jahres), Roberto Di Matteo (Trainer des Jahres), Benjamin Weger (Newcomer des Jahres) und Edith Wolf-Hunkeler (Behindertensportlerin des Jahres).

Erstmals seit 2007 ging die Wahl bei den Männern wieder zugunsten Roger Federers aus. Die diesjährige Wahl Federers, der mit nunmehr fünf Auszeichnungen zu Rekordhalterin Vreni Schneider aufschloss, fiel überaus deutlich aus. Der 17-fache Gewinner von Grand-Slam-Turnieren vereinigte 43,9 Stimmenprozente auf sich und verwies Dario Cologna (20,33 %) und Steve Guerdat (15,37 %) mit grossem Abstand auf die Ehrenplätze.

Direkt aus Kolumbien zur Ehrung

Federer war es auch, der für die Überraschung des Abends sorgte. Denn erstmals seit 2005 war der Tennis-König persönlich an der Gala des Schweizer Sports anwesend, obschon er erst in der Nacht auf Sonntag in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota seine umjubelte Exhibition-Tour durch Südamerika beendet hatte.

Eine noch klarere Angelegenheit war die Wahl zur Schweizer Sportlerin des Jahres. Von den Stimmen für die fünf Finalistinnen entfielen über 53 Prozent auf die Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig. Hinter der Zürcher Unterländerin belegten die OL-Queen Simone Niggli und die neue Schweizer Vorzeigeturnerin Giulia Steingruber die nachfolgenden Plätze.

Mit dem FC Basel wurde zum dritten Mal in Folge eine Fussball-Equipe zum Team des Jahres gewählt - 2010 siegte die Schweizer U17-Auswahl, vor einem Jahr die U21.

Die Wahl zum Trainer des Jahres war eine äusserst knappe Angelegenheit, die zugunsten von Roberto Di Matteo ausfiel. Der 42-Jährige, der Chelsea im vergangenen Mai zum erstmaligen Triumph in der Champions League geführt hatte, setzte sich um 0,2 Prozentpunkte vor Dario Colognas Trainer-Duo Fredrik Aukland/Guri Hetland durch.

Bereits zum siebten Mal wurde Edith Wolf-Hunkeler zur Behindertensportlerin des Jahres erkoren. Die Wahl zum Newcomer des Jahres entschied der Biathlet Benjamin Weger für sich. Der 23-jährige Walliser setzte sich in der im Internet durchgeführten Wahl vor Sven Bärtschi und Granit Xhaka durch, zwei Vertretern der grossen Publikumssportarten Eishockey und Fussball.

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