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Der Gottkönig des Fussballs

Afrikaner rechnen Blatter hoch an, dass er den arroganten Europäern den Fussball entrissen hat.

Südafrikas Präsident Jakob Zuma mit Sepp Blatter an der Eröffnung der WM 2010 in Johannesburg.
Südafrikas Präsident Jakob Zuma mit Sepp Blatter an der Eröffnung der WM 2010 in Johannesburg.
David Gray, Reuters

Sollte Sepp Blatter irgendwann ins Exil fliehen müssen – in Afrika wird er immer Aufnahme finden. Nirgendwo anders wird der 79-Jährige mehr verehrt als unter den 54 afrikanischen Fussballverbänden, die ihm geschlossen zu seiner fünften Amtszeit verhalfen. Der Schweizer wird auf dem Kontinent wie ein König gefeiert: Der Chef des guineischen Fussballverbands meinte sogar, gegen Blatter zu stimmen, käme «Gotteslästerung» gleich.

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