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Das E-Mail, das Infantino schwer belastet

Laut internen E-Mails, die dem «Tages-Anzeiger» vorliegen, gab Fifa-Chef Gianni Infantino den Auftrag, die Aufnahme einer brisanten Sitzung zu löschen.

Die Voruntersuchung der Ethik-Kommission hat keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten geliefert: Fifa-Präsident Gianni Infantino am Hauptsitz in Zürich. (18. März 2016)
Die Voruntersuchung der Ethik-Kommission hat keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten geliefert: Fifa-Präsident Gianni Infantino am Hauptsitz in Zürich. (18. März 2016)
Walter Bieri, Ex-Press
Wegweisende Entscheidungen: Gianni Infantino am Fifa-Kongress in Mexiko. (13. Mai 2016)
Wegweisende Entscheidungen: Gianni Infantino am Fifa-Kongress in Mexiko. (13. Mai 2016)
AP/Rebecca Blackwell
Bei ihrer ersten Zusammenkunft sprachen die Funktionäre auch darüber, wie man den unbequemen Audit-Chef Domenico Scala am besten loswerden könnte. (13. Mai 2016)
Bei ihrer ersten Zusammenkunft sprachen die Funktionäre auch darüber, wie man den unbequemen Audit-Chef Domenico Scala am besten loswerden könnte. (13. Mai 2016)
AP/Rebecca Blackwell
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Die Fifa kommt nicht zur Ruhe – seit ­Tagen ist der Fussballverband einmal mehr in den Schlagzeilen. Der Abgang von Audit-Chef Domenico Scala sorgt für Lärm, ebenso die Entlassung des ­Finanzchefs Markus Kattner.

Recherchen zeigen nun, dass gegen Präsident Gianni Infantino bei der verbandseigenen Ethikkommission mehrere Anzeigen eingegangen sind. Eine davon dreht sich um die Audio-Aufnahme einer brisanten Sitzung. Gemäss E-Mails, die dem «Tages-Anzeiger» vorliegen, hatte ­Infantino intern den Auftrag gegeben, die Aufzeichnung zu löschen. Die Datei enthielt die Aufnahme eines Treffens des Fifa-Councils vor dem Kongress in Mexico City. Der Council ist der neu eingesetzte Aufsichtsrat des Verbands. Bei ihrer ersten Zusammenkunft sprachen die Funktionäre auch darüber, wie man den unbequemen Audit-Chef Domenico Scala am besten loswerden könnte.

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