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Final zwischen Nadal und Söderling

Rafael Nadal und Robin Söderling bestreiten am Sonntag den French-Open-Final.

Der Weltranglisten-Zweite Nadal liess dem österreichischen Überraschungsmann Jürgen Melzer (ATP 27) keine Chance. Schon nach 129 Minuten und einem 6:2, 6:3, 7:6 stand der Spanier als Halbfinal-Sieger fest.

Melzer, der im Viertelfinal Novak Djokovic ausgeschaltet hatte, konnte nur einmal ein wenig Hoffnung schöpfen, als Nadal im dritten Satz nachliess und sein Breakvorsprung beim Stand von 5:4 preisgab. Den Tiebreak gewann der Mallorquiner dann 8:6.

Im Final kann Nadal nicht nur den fünften French-Open-Titel seiner Karriere gewinnen, sondern sich auch für die letztjährige Achtelfinal-Niederlage gegen Robin Söderling revanchieren. Es bis heute die einzige Pleite, die der Mallorquiner in Paris hinnehmen musste. Demgegenüber stehen 37 Siege.

Der Weltranglisten-Siebte Söderling musste deutlich mehr arbeiten als Nadal. Er benötigte fast dreieinhalb Stunden, um sich gegen den Tschechen Tomas Berdych (ATP 17) 6:3, 3:6, 5:7, 6:3, 6:3 durchzusetzen. Söderling war im Duell gegen den ohne Satzverlust in die Halbfinals vorgestossenen Berdych am Ende besser bei Kräften. Vor allem bei eigenem Aufschlag überzeugte der Tscheche im fünften Satz nicht mehr und musste dreimal seinen Service abgeben.

Im letzten Jahr hatte Söderling erst im Endspiel gegen Roger Federer verloren. In der diesjährigen Austragung gelang ihm mit dem Viersatzsieg im Viertelfinal die Revanche. Am Sonntag kann er der erste schwedische Roland-Garros-Sieger seit Mats Wilander 1988 werden.

Im Einzel gehen die Williams-Schwestern in Paris leer aus, doch im Doppel bewiesen sie einmal mehr, das sie eine Klasse für sich sind. Nach dem 6:2, 6:3 gegen das tschechisch-slowenische Duo Kveta Peschke/Katarina Srebotnik im Final haben die Amerikanerinnen derzeit alle Grand-Slam-Trophäen in ihrem Besitz. Zuvor hatten dies nur Martina Navratilova/Pam Shriver (1983/84) und Gigi Fernandez/Natascha Zwerewa (1992/93) geschafft.

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