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Force India klagt Lotus ein

Der Formel 1 droht ein neuer Spionagefall: Das Team Force India hat wegen des Verdachts der Nutzung geistigen Eigentums in England Klage gegen die Betreiberfirmen von Konkurrent Lotus eingereicht.

Force India wirft dem Rivalen vor, sein aktuelles Auto auf der Basis eines Windkanalmodells von Force India entwickelt zu haben, hiess es in einer Pressemitteilung am Mittwoch. Zudem klagt Force India gegen den aktuellen Lotus- und früheren Force-India-Technikchef Michael Gascoyne und die italienische Windkanalfirma Aerolab, mit der das in Silverstone beheimatete indische Team bis Herbst 2009 selbst zusammengearbeitet hatte.

Force India ist der Meinung, dass Lotus Racing "durch seine Nutzung der Einrichtungen und Daten von Aerolab und Fondtech intellektuelles Eigentum des Force India F1 Teams zu seinem Vorteil für das Design seines Windkanalmodells des aktuellen Lotus T127 Chassis benutzt habe". Dabei gehe es unter anderem auch um Komponenten und Reifen, die von Pneu-Hersteller Bridgestone exklusiv für Force India lizenziert worden seien.

Es handle sich um "sehr ernsthafte Vorwürfe" und das Team hätte nicht den Rechtsweg gewählt, ohne "unterstützende Beweise" liefern zu können. 2007 hatte der Automobil-Weltverband FIA das McLaren-Team wegen des Besitzes von Ferrari-Plänen zu einer Strafe in Höhe von 100 Millionen Dollar verurteilt.

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