Der Spickzettel für das Zürcher Formel-E-Rennen

Hier finden Sie den Zeitplan, die Fahrer, eine Karte der Strecke und sieben wichtige Kennzahlen zum ersten Formel-E-Rennen in Zürich.

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Am Sonntagmorgen surrten die E-Boliden ab 9 Uhr durchs erste freie Training. Und ab 18 Uhr gilt es ernst: Dann startet das Rennen und 20 Formel-E-Fahrzeuge brausen mit bis zu 220 km/h durchs Zürcher Engequartier. Ganze 50 Runden müssen die Rennfahrer absolvieren.

Weiter unten finden Sie alle Fahrer und Teams, eine Karte der Strecke sowie wichtige Kennzahlen zum Rennen. Aber zunächst ...

Der Zeitplan

08.30 Probelauf Safety-Car
09.00 1. freies Training (45 Minuten)
09.55 Micro Kickboard Activity
10.00 Auslosung Quali-Gruppen
10.35 Formula Student (Rennserie)
11.30 2. freies Training (30 Minuten)
13.05 Smart E-Cup (Rennserie)
14.00 Qualifying Gruppe 1 (6 Minuten)
14.10 Qualifying Gruppe 2 (6 Minuten)
14.20 Qualifying Gruppe 3 (6 Minuten)
14.30 Qualifying Gruppe 4 (6 Minuten)
14.45 Qualifying Super Pole (15 Minuten)
16.00 Autogramm Session im E-Village
16.10 E-Race (Fahrer gegen Fans) im E-Village
17.00 Fahrerparade auf der Strecke
18.04 Rennen (zirka 55 Minuten)
19.00 Siegerehrung im E-Village

Fahrer und Teams

Zum Vergrössern anklicken.

Eine Karte der Rennstrecke

Zum Vergrössern anklicken. Quelle: mt/Stadt Zürich, E-Prix

Sieben wichtige Kennzahlen

18 Uhr
vormerken: Dann beginnt der erste E-Prix in Zürich. Das Rennen dauert 50 Runden, gegen 19 Uhr wird der Sieger durchs Ziel fahren.

2,46 km
lang ist die Strecke des E-Prix im Zürcher Engequartier. Damit ist sie quasi eine ­Durchschnittsstrecke. Im Mittel messen die Pisten diese Saison 2,547 km. Die längste ist diejenige von Marrakesch mit 2,99 km, der kürzeste Kurs befindet sich in Hongkong mit seinen 1,86 km.

220 km/h
ist der Topspeed, den die Autos auf der Zürcher Strecke erreichen werden: am Ende der langen Geraden bei der Alfred-Escher-Strasse und beim Mythenquai. Schneller als 225 km/h können die Formel-E-Autos nicht fahren – das Tempo ist abgeriegelt.

11 Kurven
hat die Strecke, sechs davon sind 90°-Turns, hinzu kommen eine Haarnadelkurve am südlichen Ende des Kurses sowie eine Schikane vor dem Arboretum.

80 Dezibel
leise sind die Formel-E-Autos. Das entspricht in etwa der Lautstärke eines normalen Staubsaugers. Ein herkömmliches Strassenauto brummt mit etwa 70 Dezibel, ein Formel-1-Auto in der Vor-Hybrid-Ära mit 8-Zylinder-Motor dröhnte mit 140 Dezibel.

230 Fuhren
mit 40-Tonnen-Sattelschleppern waren nötig, um die 1400 speziell angefertigten Beton­elemente von der Kibag in Regensdorf nach Zürich zu transportieren. Dort stehen sie, mit Sicherheitszäunen versehen, entlang der Strecke und schützen die Zuschauer.

0 Regenrennen
in 42 E-Prix: Wenn die Formel E startet, ist es immer trocken – so scheint es. Vorbereitet wären die Teams eigentlich: Die Reifen der Autos sind so profiliert, dass sie sowohl bei trockener als auch bei nasser Strasse funktionieren. Ob Zürich zu einer doppelten Premiere kommt? Der Wetterbericht sagt: Ein Gewitterrisiko besteht.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 10.06.2018, 14:25 Uhr

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