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«Wir stehen nicht mit der Formel 1 im Wettbewerb»

«Wir werden zu einem Mainstreamprodukt»: Alejandro Agag. Foto: Pascal Della Zuana (Icon Sport/Getty Images)

Sie schweben mit Ihrer Serie seit Monaten auf einer Wolke. Wie hoch ist die Flughöhe?

Im Fernsehen ist die Formel E aber noch eine ganz kleine Nummer.

Wie sehen Sie denn die Zukunft der Formel E?

Ihnen ist das Produkt 600 Millionen Euro wert. Für diesen Betrag wollen Sie alle Anteile zurückkaufen. Ist das der wirkliche Wert der Serie?

Wollen Sie zum Alleinherrscher, zum Bernie Ecclestone der Formel E werden?

Aber Sie wollen alle Fäden in der Hand halten.

Sie sind derart im Hoch, dass Sie sogar behaupten, die Formel E werde in 20 Jahren die einzig übrig gebliebene Rennsportserie sein. Meinen Sie das ernst?

Wenn alle Autos elektrisch fahren, dann wird das auch die Formel 1 tun, und Ihr Argument wäre hinfällig.

Sie sind ein gewiefter Geschäftsmann.

Sie sagten stets, die Formel E wolle nicht Konkurrent sein zur Formel 1. Ist sie das nun doch?

Ist die Formel E eine Geldmaschine?

Es gibt viele Zweifler, was die Zukunft der Elektrofahrzeuge angeht. Das grösste Problem ist die Batterie, bei deren Herstellung Unmengen an radioaktivem Abfall entstehen. Wischen Sie das unter den Tisch?

Aber dass die Batterie sauber her­gestellt wird, behaupten Sie nicht?

Die grossen Probleme bei der ­Herstellung aber sind ungelöst.

Sie könnten dazu beitragen, dass sich das verbessert, aber Sie verhindern die Entwicklung der Batterie durch die Teams und setzen auf eine Einheitsbatterie.

Ist das im Sinne der Automarken?

2018/19 kommt das futuristische Auto der zweiten Generation. Mit welchen Gedanken schauen Sie auf die kommende Saison?

Wie wichtig ist es, dass das Auto nicht mehr gewechselt werden muss?

Sie lockten viele Hersteller an, Audi stieg als Werksteam ein; Porsche, BMW, Mercedes stossen dazu . . .

Was sagt das über die Formel E?

Wie sehr profitierten Sie vom Diesel-Skandal?

Die Formel E reist um die ganze Welt, produziert viel CO2. Ist das grün?

Wie wichtig ist in Ihrem Werbezug für Elektromobilität der Rennsport? Formel-1-Chef Chase Carey sagt, die Formel E sei nur eine Strassenparty.

Die Formel E fährt in Hongkong, Paris, New York – passt die Kleinstadt Zürich in diesen Kalender?