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100'000 Euro für ein Gespräch

Das SF verzichtet für das Qualifikationsspiel in Athen auf Moderatoren vor Ort. Anders das ZDF: Der deutsche Sender mietet für ein Gespräch mit Ottmar Hitzfeld und Otto Rehhagel ein Studio - und hofft, dass «Rehhakles» kommt.

120'000 Franken hätte das Schweizer Fernsehen zahlen müssen, um sich im Stadion von Piräus ein eigenes Studio für die Moderation zu mieten. Es hat zum Wohl der Gebührenzahler darauf verzichtet. Das ZDF hingegen gönnt sich diesen Luxus, um seinem Publikum zwischen 23.30 und 23.45 ein Gespräch mit Ottmar Hitzfeld und Otto Rehhagel bieten zu können.

Inklusive der Miete eines Satelliten kostet das Unternehmen rund 100'000 Euro. Für den TV-Sender ist die Übung mit der Hoffnung verbunden, dass es ihm nicht ergeht wie bei der EM diesen Sommer, als er ein Studio, ein Satellitensignal und 60'000 Euro Kosten hatte, aber keinen Rehhagel. Der hatte den Termin schlicht vergessen.

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