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7 Derby-Tore und ein jubelnder FCZ

Eine wechselhafte Saison nimmt für den FC Zürich doch noch ein gutes Ende, vielleicht sogar ein sehr gutes.

Matchwinner: Chermiti (r.), hier mit seinem Sohn und Landsmann Chikhaoui, war der Beste beim FCZ.
Matchwinner: Chermiti (r.), hier mit seinem Sohn und Landsmann Chikhaoui, war der Beste beim FCZ.
Keystone
Dank an die Fans: Die FCZ-Spieler gehen freudig in die Sommerpause.
Dank an die Fans: Die FCZ-Spieler gehen freudig in die Sommerpause.
Keystone
Prestigesieg: Der FCZ setzt ein Zeichen. (20. Juli 2014)
Prestigesieg: Der FCZ setzt ein Zeichen. (20. Juli 2014)
Keystone
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Der FC Zürich darf nach seinem 4:3-Sieg gegen GC hoffen, direkt in die Europa League einzuziehen. Dafür braucht es aber einen Erfolg des FC Basel im Cupfinal gegen den FC Sion. Und Sion hat noch nie ein Endspiel verloren.

Die direkte Europa-League-Qualifikation wäre ein versöhnlicher Saisonabschluss für den FCZ, der Rang 2 und die Verteidigung des Cups als Ziele für diesen Frühling ausgegeben hatte.

Spielfilm:

3. Minute, 0:1: Erster Schuss, erstes Tor für GC. Fedele bedient Ravet, und der trifft satt unter die Latte. Ursprung der Szene ist ein Ballverlust von Schneuwly.

14. Minute, 1:1: Schneuwly, der vor dem 0:1 den Ball verlor, gleicht aus. Sein zweiter Treffer für den FCZ. Der Torschütze profitiert von der ungenügenden Abwehr von GC-Keeper Vasic.

16. Minute, 1:2: Was für ein Tor! Caio bringt GC wieder in Führung. Fedele legt vom Mittelkreis per Kopf ab, der Brasilianer vollendet aus 30 Metern. Brecher sieht nicht gut aus, der Ball war wohl haltbar, so schön Caios Schuss auch war.

23. Minute, 2:2: Der Torreigen reisst nicht ab: Sadiku verlängert nach Buffs Corner per Kopf, Chermiti bugsiert den Ball akrobatisch über die Linie. Der neuerliche Ausgleich für den FCZ.

29. Minute, 3:2: Chermiti spielt Sadiku herrlich frei, und der schiebt den Ball überlegt ein.

45. Minute, 3:3: Ravet erwischt Brecher mit einem Distanzschuss. Diesmal ist der GC-Angreifer aus 20 Metern mit dem linken Fuss erfolgreich. Buff lässt Ravet laufen, um kein Foul zu begehen, Nef kommt zu spät.

50. Minute: Fast das 4:3 für GC. Ravet setzt sich gegen den unaufmerksamen Rodriguez durch. Der Ball streicht an Caio und am Tor vorbei.

73. Minute, 4:3: Eine tunesische Co-Produktion bringt das vierte FCZ-Tor. Chikhaoui läuft links Richtung Tor und legt mustergültig für Chermiti nach innen. Der schiebt völlig frei ein.

85. Minute: Ravet trifft volley, aber nur den Pfosten. Anatole verstolpert den Nachschuss.

Nach Spielschluss: Anatole sieht wegen eines Schubsers gegen Chermiti noch Rot.

Herausragend beim FCZ: Chermiti. Nicht nur torgefährlich und wieselflink, sondern auch ungemein fleissig.

Herausragend bei GC: Ravet. Es schien, als habe er eine ordentliche Portion Zaubertrank verabreicht bekommen.

Verlierer des Spiels:: Alle Zürcher Fans, die daheim geblieben sind.

Stimmen zum Spiel:

«Mir ist kein Stein vom Herzen gefallen, sondern ein Fels, ja der Mount Everest. Der 3. Rang ist super», sagt FCZ-Präsident Canepa.

«Man hat uns nicht mehr viel Kredit gegeben. Die Mannschaft hat sich diese Platzierung aber verdient. Es wäre ärgerlich gewesen, hätten wir nicht vom Aarauer Sieg gegen Thun profitiert», resümiert Trainer Meier.

FC Zürich - Grasshoppers 4:3 (3:3)

Letzigrund, 11'967 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 3. Ravet 0:1. 14. Schneuwly 1:1. 16. Caio (Fedele) 1:2. 23. Chermiti (Sadiku) 2:2. 29. Sadiku (Chermiti) 3:2. 45. Ravet (Caio) 3:3. 73. Chermiti (Chikhaoui) 4:3.

FC Zürich: Brecher; Djimsiti, Nef, Elvedi; Schneuwly (30. Rodriguez), Buff, Kukeli (64. Chikhaoui), Philippe Koch; Chiumiento (70. Rikan); Sadiku, Chermiti.

Grasshoppers: Vasic; Bauer (46. Ngamukol), Wüthrich, Grichting, Pavlovic; Lang; Ravet, Fedele, Dingsdag (83. Gjorgjev), Caio; Tarashaj (75. Hossmann).

Bemerkungen: FC Zürich ohne Alesevic, Etoundi, Favre, Kecojevic, Raphael Koch, Schönbächler, Yapi (alle verletzt), Da Costa, Kajevic, Maurice Brunner und Gavranovic (alle nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Vadocz (gesperrt), Dabbur (verletzt), Abrashi (krank), Davari, Jahic, Merkel und Brown (alle nicht im Aufgebot). Letztes Super-League-Spiel von Grichting. Rote Karte gegen Ngamukol (Tätlichkeit nach Spielschluss). - Verwarnungen: 47. Grichting. 82. Ravet (beide Foul). 91. Brecher (Spielverzögerung). 93. Sadiku (Foul). Nach Spielschluss Chermiti (Unsportlichkeit).

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