Abascal neuer Trainer beim FC Lugano

Luganos Präsident Angelo Renzetti bestätigt das Engagement von Guillermo Abascal. Der junge Coach soll die Tessiner vor der Relegation bewahren.

Neues Trainergesicht in der Super League: Guillermo Abascal soll Lugano retten. (17. Juni 2017)

Neues Trainergesicht in der Super League: Guillermo Abascal soll Lugano retten. (17. Juni 2017) Bild: Gabriele Putzu/Keystone

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Der erst 28-jährige Spanier ist damit Trainer-Nachfolger von Pierluigi Tami, von dem am Montag die Trennung erfolgte. Guillermo Abascal selbst wurde erst vergangene Woche beim Challenge-League-Klub Chiasso entlassen. Dort hatte er in seinen elf letzten Spielen bloss einen Sieg verzeichnet.

Mit der Bekanntgabe des Nachfolgers von Tami beendete Renzetti Spekulationen, wonach Ciriaco Sforza das Amt des Trainers übernehmen werde. Abascal, der im Juni 2017 zu Chiasso gestossen und zuvor in seiner Heimat beim FC Sevilla im Nachwuchsbereich tätig gewesen war, soll nun Lugano vor dem Abstieg bewahren. Der Vorsprung der Tessiner auf Schlusslicht Sion beträgt acht Runden vor Schluss nur drei Punkte.

Tami kündigte Abgang an

Tamis Entlassung hatte sich abgezeichnet. Der 56-Jährige, der Lugano im letzten Sommer als Nachfolger von Paolo Tramezzani übernommen hatte, gab am Sonntagabend nach der 0:1-Heimniederlage gegen Basel bekannt, dass er Ende Saison seinen Trainerposten räumen wird. Er soll sich müde und ausgelaugt fühlen. Nun folgte sein Abgang bereits vorzeitig.

Dabei verlief die Rückkehr nach Lugano lange Zeit ziemlich erfolgreich. Vor der jüngsten Niederlagen-Serie hatte der FC Lugano unter Tami, zwischen 1990 und 1993 als Spieler für die Bianconeri aktiv (Cupsieg 1993), von Mitte Oktober bis Mitte Februar in 17 Pflichtspielen elfmal gewonnen und zweimal unentschieden gespielt. Auch auf internationaler Ebene wussten die Tessiner Akzente zu setzen; sie gewannen im Herbst in der Europa League drei von sechs Gruppenspielen.

Seine bisher grössten Erfolge als Trainer feierte Tami nicht auf Club-, sondern auf Verbandsebene. Während seiner langjährigen Tätigkeit im SFV kümmerte er sich um die U18- und die U21-Auswahl, mit der er 2011 EM-Zweiter wurde und 2012 an den Olympischen Spielen teilnahm. (fal/sda)

Erstellt: 10.04.2018, 09:48 Uhr

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