Basels Oberlin lässt Sascha Ruefer verzweifeln

Der eingewechselte Stürmer hätte das Spiel gegen ZSKA Moskau schon früher entscheiden können. Er machte es aber spannend.

Dimitri Oberlin: Aller guten Dinge sind drei. Quelle: SRF

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Eine gute Stunde ist gespielt, als Raphael Wicky in der Moskauer WEB-Arena für den FC Basel seinen ersten Wechsel tätigt und Dimitri Oberlin für Albian Ajeti bringt. Einen schnellen und konterstarken Stürmer gegen eine langsame, aufgerückte Abwehr, der Plan ist simpel. Funktionieren tut er vorerst aber nicht. Zweimal findet Oberlin in der Folge fast schon unendlich viel Zeit und Platz vor, und zweimal vergibt er kläglich.

Erst ein schludriger Verdribbler, danach ein bisschen Rücklage beim Schuss bringen die Fans im Stadion und zu Hause auf dem Sofa zur Verzweiflung. Ganz zu schweigen von SRF-Kommentator Sascha Ruefer, der offenbar kaum glauben kann, was er eben gesehen hat. «Es waren sehr einfach Chancen, und wenn sie einfach sind, überlegt man viel», so Oberlins Begründung nach dem Spiel.

Die Erlösung dann in der 90. Minute. Im dritten Anlauf, dem schwierigsten, erzielt Oberlin souverän das 2:0 für die Basler. Das Spiel ist, obwohl unnötig spannend gemacht, entschieden, und der FCB steht nach der Hälfte der Champions-League-Gruppenphase auf Platz 2 hinter Manchester United.

(mro)

Erstellt: 19.10.2017, 08:35 Uhr

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