Basler Matchwinner ohrfeigt Nef – und sieht nur Gelb

Im Cup-Halbfinal zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel gab eine Aktion von Zdravko Kuzmanovic vor dem entscheidenden 2:0 besonders zu reden.

Kuzmanovic geht Nef tätlich an, dann bildet sich das Rudel - mitten drin auch Marcel Koller und Marco Streller. (Video: SRF)

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Hätte der Basler Torschütze zum entscheidenden 2:0 eigentlich schon gar nicht mehr auf dem Feld stehen dürfen? Wenn es nach Meinung der Zürcher geht ja. Was war passiert?

Rund zehn Minuten vor Ende der Partie stellte sich Alain Nef dem Basler Zdravko Kuzmanovic in den Weg. Mit einer vermeintlichen Ausholbewegung des rechten Arms erwischte dieser den Ur-Zürcher mit der Hand am Kopf. Von Schiedsrichter Stephan Klossner sah Kuzmanovic darauf nur die gelbe Karte, was vehemente Reaktionen auf Seite der Zürcher auslöste. Auf dem Feld kam es anschliessend gar zu einer grösseren Rudelbildung. Erst nach zwei Minuten können die Spieler beider Mannschaften voneinander getrennt werden.

Und Kuzmanovic? Der schiesst in der 87. Minute das Tor zum 2:0. Und sagt im Interview nach Spielschluss gegenüber SRF: «Das ist Zürich gegen Basel, da muss die Atmosphäre heiss sein.»

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Wie hätte Schiedsrichter Stephan Klossner die Aktion von Zdravo Kuzmanovic bestrafen sollen?





(erh)

Erstellt: 26.04.2019, 10:04 Uhr

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