Bundesliga durchbricht Milliardengrenze

Die deutsche Fussballliga erreicht mit dem neuen TV-Vertrag Rekordhöhen. Dennoch bleibt sie deutlich hinter der Premier League.

Party für Bundesligaclubs: Ab der Saison 2017/18 erreichen die TV-Erlöse einen Rekordstand.

Party für Bundesligaclubs: Ab der Saison 2017/18 erreichen die TV-Erlöse einen Rekordstand. Bild: Keystone

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Die deutsche Bundesliga verdient dank neuem TV-Vertrag erstmals überhaupt mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr. Die Rechtevergabe ab der Saison 2017/18 spült innerhalb von vier Jahren 4,64 Milliarden Euro in die Kassen der Clubs – pro Jahr 1,159 Milliarden. Eine Rekordsumme und eine Steigerung von 85 Prozent gegenüber dem letzten Vertrag

Es gibt für den Zuschauer einige wenige Neuerungen. So wird ab der Saison 2017/18 die Bundesliga auch im Pay-TV-Bereich von Eurosport zu sehen sein. Der US-Konzern Discovery, der Eurosport besitzt, kaufte die TV-Rechte für die Freitagsspiele. Die restlichen Live-Spiele werden weiterhin bei Sky gezeigt.

Weiterhin deutlich weniger als England

«Das Ausschreibungsergebnis ist ein wichtiger Schritt mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des deutschen Spitzenfussballs. Die Bundesliga hat nun beste Voraussetzungen, weiterhin zu den drei umsatzstärksten Fussballligen der Welt zu gehören und damit Spitzensport auf höchstem Niveau zu präsentieren», sagte der DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Donnerstag nach der Mitgliederversammlung in Frankfurt. Dennoch sind die neuen Verträge deutlich tiefer dotiert, als diejenigen von England. Die Premier-League-Clubs erhalten für den Zeitraum von vier Jahren fast sieben Milliarden Euro.

Auch künftig wird im Free-TV nur wenig Fussball zu sehen sein. Die ARD (Sportschau) und das ZDF (das Aktuelle Sportstudio) werden weiterhin Zusammenfassungen senden – neu kommt auch Sport1 mit einer Nachverwertung. Die Saisoneröffnung wird neu beim ZDF, statt wie bisher bei der ARD zu sehen sein. (fas)

Erstellt: 09.06.2016, 14:45 Uhr

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