Untersuchung bestätigt: Totalschaden in Yapis Knie

Das schlimme Foul von Aaraus Sandro Wieser hat für FCZ-Spieler Gilles Yapi wie befürchtet gravierende Folgen: Kreuz- und Innenband ist gerissen, der Meniskus beschädigt. Wann und ob er zurückkehrt, ist offen.

Möglicher Seiten- und Kreuzbandriss: Das Foul von Wieser an Yapi.
Video: SRF

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Die Untersuchung von Gilles Yapis Knie nach dem harten Foul am Sonntag in der Partie gegen Aarau ergab den erwartet bitteren Befund: Der 32-jährige Mittelfeldspieler hat sich nach der Attacke durch Sandro Wieser mehrere Verletzungen im rechten Knie zugezogen, von denen jede einzelne eine längere Behandlungszeit in Anspruch nimmt. So sind das vordere Kreuzband und ein Innenband gerissen, der Meniskus wurde stark beschädigt und ein Knorpeldefekt festgestellt.

Da das Gelenk kurz nach dem Unfall starke Hämatome aufweist, können die Verletzungen frühestens kommende Woche operiert werden. Wie lange der Ivorer danach ausfallen wird, ist vollkommen offen. Über seine Heilungsaussichten gaben die behandelnden Ärzte nichts bekannt. FCZ-Trainer Urs Meier sprach von einer Hiobsbotschaft.

Canepas Furor, Wiesers Entschuldigung

FCZ-Präsident Ancillo Canepa hatte schon am Sonntag angekündigt, eine Strafanzeige in Erwägung zu ziehen. In einem Interview mit dem «Blick» bekräftige er das Vorhaben gestern nochmals. Da gebe es kein Pardon. Er könne solch verantwortungslose Fouls gegen den FC Zürich nicht länger akzeptieren, sagte er.

In einem Interview mit der «Aargauer Zeitung» entschuldigt sich Täter Wieser bei Gilles Yapi, mit dem er einst bei Basel zusammengespielt hatte. «Ich kenne ihn gut. Es tut mir sehr leid für ihn.» Wieser fühle sich schlecht und verspüre eine grosse Leere in sich. Bei der Aktion sei «null Absicht» dahinter gewesen. «Rückblendend hätte ich zurückziehen müssen.» Die Androhung einer Klage nimmt Wieser zur Kenntnis. «Was soll ich dazu sagen? Das kann ich nicht beeinflussen. Es tut mit extrem leid für Yapi, den ich als Spieler und Mensch sehr schätze», sagt Wieser. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.11.2014, 08:29 Uhr

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