Die fatalen Fehlentscheidungen in Basel

Der FCB hat seit Jahren das Image eines Clubs, der von den Schiedsrichtern einen Heimbonus geniesst. Gegen GC war das sicher nicht der Fall.

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Als Murat Yakin einst noch Trainer in Thun und Luzern war und er sich in Basel vom Unparteiischen ungerecht behandelt fühlte, nahm er das stets gelassen hin: «Ich habe als Spieler des FC Basel ja damals während Jahren vom Heimbonus der Schiedsrichter profitiert.»

Am Sonntag hatte der FC Basel keinen Heimbonus, weil der Aargauer Schiedsrichter Sascha Amhof in der Partie gegen die Grasshoppers einen miserablen Tag eingezogen hatte. Drei krasse Fehlentscheide hatten fatale Folgen für den Platzclub, der die Partie schliesslich mit 2:3 verlor, was in den Basler Reihen für erzürnte Reaktionen sorgte.

Die Fehlentscheidungen des Refs:

+++Beim Zürcher Führungstreffer durch Ravet steht der Torschütze mit seinem Sturmpartner Caio klar im Abseits.

+++Als Basels Torjäger Embolo den Ball GC-Abwehrspieler Barthe an den ausgestreckten Arm köpfelt, bleibt der überfällige Elfmeterpfiff aus.

+++Basels Torjäger Embolo wird im Zürcher Strafraum von GC-Spieler Pnishi von hinten klar gefoult, ja sogar regelrecht umgesäbelt. Doch auch diesmal bleibt das eigentlich zwingende Elfmeterverdikt aus. Amhof entscheidet zum Entsetzen der Basler sogar auf Freistoss für den Zürcher.

Ref Sascha Amhof räumte nach der Betrachtung der Videobilder denn auch selbstkritisch ein: «Wenn ich die Szene nochmals sehe, muss ich sagen, dass es ein klarer Penalty ist. Ich habe falsch entschieden. So etwas ist am Ende eine Niederlage für den Schiedsrichter.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.11.2015, 08:27 Uhr

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