Die schönste Form des Fussballs

Sie kennen das Fussballmagazin «Zwölf» nicht? Dann füllen Sie diese Wissenslücke anlässlich des Redesigns! Es könnte Ihren Blick auf Kicker und Kickerei in unserem Land verändern.

Neues Kleid, alte Qualität: «Zwölf» ist ein Stück Schweizer Fussballkultur.

Neues Kleid, alte Qualität: «Zwölf» ist ein Stück Schweizer Fussballkultur.

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«Zwölf» sei in der Garderobe gewesen, heisst es im Editorial zur neuesten Ausgabe des Schweizer Fussballmagazins. Und der Tenüwechsel ist bestens gelungen. Das Heft wirkt strukturierter und aufgeräumter, die hohe inhaltliche Qualität und der Spürsinn für besondere Geschichten aber ist geblieben. Acht Jahre schon berichten Chefredaktor Mämä Sykora und sein Team über Bewegendes und Kurioses rund um den Sport, der dem Land trotz Skirennen und Tennistriumphen noch immer am meisten am Herzen liegt.

Mit dem Redesign hat «Zwölf» auch inhaltlich aufgerüstet. Auf der letzten Seite des Hefts findet sich neu die Kolumne «Serienseger» von Eishockey-Rekordnationalspieler Mathias Seger. Der Captain der ZSC Lions erzählt in seinem ersten Beitrag von Fussballerfolgen in der Kindheit, seiner Liebe zum FC St. Gallen und vor allem von der absterbenden Romantik im Spitzensport. Frei nach dem Motto: «Rocky bringt nichts mehr.»

Weiter hat sich der Satiriker Gabriel Vetter zum Autorenpool gesellt. Er würdigt in der Rubrik «Abpfiff» verstorbene Fussballgrössen, die tatsächlich gar nie geboren wurden. Den Anfang macht ein gewisser Konrad Conforti (1917 – 2014), besser bekannt unter seinem Übernamen «Kongo». Conforti, so ist zu lesen, avancierte in Italien zum Garanten für Spiele, in denen Tore fallen. 87 davon habe er in einer halben Saison kassiert. Sein Tod sei ebenso kläglich gewesen: «Am 28. Oktober 2014 stirbt der Milchallergiker im Altersheim Abigrueh in Neuhausen a. Rh. an den Folgen eines Kafi Crème.»

Doch «Zwölf» kann auch ernsthaft: etwa mit einem fundierten Artikel, der aufzeigt, wie schwierig es für junge Talente ist, den Sprung vom Nachwuchs in die Formation eines Super-League-Teams zu schaffen. Eine überraschende Erkenntnis der «Zwölf»-Recherchen ist, dass die Spieler in der als Ausbildungsliga geltenden Super League ein höheres Durchschnittsalter aufweisen als jene in der Bundesliga.

Die grosse Stärke von «Zwölf» ist und bleibt aber der Blick hinter die Kulissen. Oder hätten Sie gewusst, dass Murat Yakin in seiner Zeit als Junior bei Concordia Basel einen so hohen Absatz als Glacéverkäufer schaffte, dass ihm der Verein einen Trainingsanzug schenkte?

Bestellung unter www.zwoelf.ch/aboservice

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(ak)

Erstellt: 29.12.2014, 16:05 Uhr

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