Dortmund: Die Goaliefrage ist geregelt

Der Schweizer Roman Bürki und der Deutsche Roman Weidenfeller liefern sich beim BVB einen Kampf um die Nummer 1. Nun ist ein Entscheid gefallen.

Roman Bürki (r.) ist in der Bundesliga Dortmunds Nummer 1, Roman Weidenfeller (l.) die 2 und Hendrik Bonmann (M.) die 3.

Roman Bürki (r.) ist in der Bundesliga Dortmunds Nummer 1, Roman Weidenfeller (l.) die 2 und Hendrik Bonmann (M.) die 3.

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In den Testspielen, in der Europa League und im deutschen Pokal rotierte Dortmunds neuer Trainer Thomas Tuchel mit seinen beiden Torhütern. Laut übereinstimmenden deutschen Medienberichten hat er sich jetzt aber endgültig entschieden. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung und Sport 1 hat der 24-jährige Schweizer Nationalgoalie Roman Bürki, den Dortmund für 3,5 Millionen Euro von Freiburg verpflichtete, nun das Rennen gemacht und steigt am Wochenende als Nummer 1 in die neue Bundesligasaison.

Sein Rivale Roman Weidenfeller, der an der Weltmeisterschaft in Brasilien die Nummer 2 hinter Stammkeeper Manuel Neuer gewesen war, soll in der Europa League und dem deutschen Pokal zum Einsatz kommen.

Jetzt kommts zum Duell Bürki gegen Sommer

Dortmund empfängt zum Saisonstart Borussia Mönchengladbach, das mit den Schweizern Yann Sommer, Granit Xhaka und Josip Drmic aufkreuzt. Allerdings ist es offenbar noch durchaus möglich, dass Weidenfeller den Club noch verlässt. Es sollen Angebote aus England für den 35-Jährigen vorliegen. Dortmunds Trainer Thomas Tuchel wollte nach dem Pokalspiel in Chemnitz, wo Bürki beim 2:0-Sieg zwischen den Pfosten stand, seine genauen Pläne in der Torwartfrage noch nicht verraten. «Wir haben zwei hervorragende Torhüter, die zudem sehr wertvoll in ihren Rollen für die Mannschaft sind», lobte er die beiden. «Wir sind sehr froh, wie sie ihre Konkurrenz leben. Es ist alles vorstellbar, weil beide so gut spielen und trainieren. Es ist aber nicht vorstellbar, Woche für Woche im selben Wettbewerb zu wechseln», deutete er immerhin an. Und offenbar ist die Entscheidung jetzt gefallen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.08.2015, 12:54 Uhr

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