Eklat beim FC Sion: Kommt jetzt Sforza?

Nach dem Rücktritt von Laurent Roussey laufen die Spekulationen um den neuen Trainer in Sion auf Hochtouren.

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Laut Informationen von Tagesanzeiger.ch/Newsnet steht schon seit langem ein Name ganz zuoberst auf der Wunschliste von Sions Präsident Christian Constantin. Es ist derjenige von Ciriaco Sforza, der vor zehn Tagen bei den Grasshoppers seinen Rücktritt erklärt hat. Constantin hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er von Sforza als Trainer viel hält. In der vergangenen Saison hatten sich Sforza und Constantin offenbar schon einmal im Walliser Kurort Zermatt zu einem Geheimtreffen verabredet. Sforza wollte damals auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet keinen Kommentar abgeben. Er dementierte das Treffen mit Constantin aber auch nicht.

«Ich kann mir gut vorstellen, dass Sforza jetzt in Sion ein heisses Thema ist»

Der ehemalige Nationalspieler hätte den grossen Vorteil, dass er den FC Sion sofort übernehmen und die Mannschaft auf die Barrage und auch auf die neue Saison vorbereiten könnte. «Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass Ciriaco Sforza jetzt in Sion ein ganz heisses Thema ist», sagt der Schweizer Fussballexperte Jörg Stiel gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Sforza habe während drei Jahren bei GC einen hervorragenden Job gemacht und sei trotz namhafter Abgänge in jeder Saison mit einer jungen Mannschaft nie abgestiegen. Nach seinem Wechsel vom Spieler zum Trainer habe sich Sforza auch persönlich sehr positiv weiterentwickelt. «Ich frage mich nur, ob Sforza nach drei stressigen Jahren bei GC überhaupt gleich wieder einsteigen will», sagt der Moderator des Talks «kick-it» im Schweizer Sportfernsehen.

Auch FCZ-Sportchef Fredy Bickel könnte sich ein Engagement von Sforza im Wallis durchaus vorstellen. «Als ich vom Rücktritt Laurent Rousseys erfahren habe, ist mir spontan der Name von Ciri Sforza in den Sinn gekommen», sagt Bickel gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Er würde sich freuen, wenn Sforza schon wieder eine neue Aufgabe hätte. «Ich denke, dass eine Zusammenarbeit zwischen Sforza und Sion durchaus passen und Erfolg haben könnte», so Bickel. Sforza habe bei GC sehr gute Arbeit abgeliefert.

Erstellt: 23.04.2012, 13:24 Uhr

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