FC St.Gallen: Finanzielle Probleme trotz treuen Fans

Fredy Strasser avanciert beim FC St. Gallen zum Sportchef. Für ihn fungiert der frühere Fanionspieler Patrick Winkler neu als technischer Leiter und Chef Nachwuchs.

Trotz vollem Haus: Der FC St.Gallen hat finanzielle Probleme.

Trotz vollem Haus: Der FC St.Gallen hat finanzielle Probleme. Bild: Keystone

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Wegen der finanziellen Probleme nach dem Abstieg in die Challenge League steht zudem eine Kapitalherabsetzung an.

Der neue Verwaltungsrat der FC St. Gallen AG zog gestern Donnerstag nach 100 Tagen Bilanz. Präsident Michael Hüppi darf sich zwar über erfreuliche sportliche Perspektiven freuen, diese werden aber durch finanzielle Schwierigkeiten getrübt. Die doppelten Trainerkosten (Fringer/Weiler, Balakov), zusätzliche Spieler (Schneider, Bratic) und weitere unvorhergesehene Ausgaben in der Abstiegssaison haben zu einem Verlust von rund 1,5 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2008 geführt. Budgetiert worden war für das ganze Jahr 2008 ein Verlust von 1,8 Millionen. Das Geschäftsjahr 2007 hatte mit einem Defizit von 1,288 Millionen abgeschlossen.

Kapitalerhöhung geplant

Als Sofortmassnahme wird der nächste Geschäftsabschluss bereits nach einer halben Saison per 30. Juni 2008 terminiert. An der GV im November soll den Mitgliedern eine Kapitalherabsetzung auf rund 500'000 Franken beantragt werden. Gleichzeitig behält sich der Verwaltungsrat eine neue Kapitalerhöhung vor. Die AG war im Dezember 2003 mit einem Aktienkapital von 5 Millionen Franken gegründet worden.

Für Konditionstrainer Alexis Papastergios, von dem man sich aus Kostengründen trennt, übernimmt U21-Trainer Giorgio Contini zusätzlich diese Funktion. Teammanager Roger Wagner wird zudem ein Traineramt im Nachwuchs übernehmen. (cal/si)

Erstellt: 25.09.2008, 17:27 Uhr

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