Gregor Kobel kassiert ein kurioses Eigentor

Erst Hitze, dann Regen, zwei Platzverweise und ein Eigentor: Der Auftakt in die zweite Bundesliga verlief unterhaltsam. Mittendrin der Schweizer Keeper Gregor Kobel.

Aus Versehen bezwungen: Gregor Kobel wird von Verteidiger Awoudja überrascht. (Video: Twitter)

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Mit dem Sieg gegen Hannover 96 ist dem VfB Stuttgart der Neuanfang nach turbulenten Monaten geglückt. Stuttgart, bei dem neu Gregor Kobel (von Hoffenheim ausgeliehen) das Torhüter, siegte im Absteiger-Duell 2:1. Der VfB war nach dem geglückten Auftakt in die Saison glücklich und zufrieden.

«Rein sportlich gesehen war das ein sehr wichtiger Erfolg», bilanzierte der neue VfB-Trainer Tim Walter. Der 43-Jährige und seine laufintensive und mutige Spielweise kommen bei den Schwaben nach der desolaten Vorsaison mit gleich zwei Trainer-Wechseln offenbar gut an. «Es macht insgesamt der Mannschaft unheimlich Spass, so zu spielen», sagte Verteidiger und Captain Marc Oliver Kempf.

Eigentor und Gelb-Rot

Maxime Awoudja erlebte trotz Heimsieg ein Debüt zum Vergessen. Weil Innenverteidiger-Kollege Marcin Kaminski (Kreuzbandriss) verletzungsbedingt vom Platz musste, wurde der 21-Jährige noch vor der Halbzeit eingewechselt. Sogleich erzielte der Neuzugang von der U23 des FC Bayern München ein kurioses Eigentor. Nach einem Angriff Hannovers, wollte Awoudja den Ball unmittelbar vor seinem Torhüter Gregor Kobel wegschlagen. Er trifft ihn aber derart unglücklich, dass der Ball an Kobel vorbei ins Tor fliegt. Kurios. Kobel konnte dem Ball nur noch verdutzt nachschauen.

Am Schluss musste der Eigentorschütze dann auch noch vorzeitig mit Gelb-Rot vom Platz. «Er war ein bisschen der tragische Held. Solche Geschichten schreibt nur der Fussball», sagte Trainer Walter und meinte, aus seiner Sicht sei der Platzverweis nicht gerechtfertigt gewesen. Bei Hannover musste Matthias Ostrzolek in der 64. Minute - ebenfalls Gelb-Rot - vorzeitig vom Platz.

Pfiffe gab es auch noch

Der frühere deutsche Nationalspieler Ron-Robert Zieler wurde bei seiner Rückkehr nach Stuttgart von Zuschauern mit Pfiffen empfangen. Nach dem Abstieg war der Torwart vom VfB zurück zu Hannover gewechselt. «Damit muss man ja heute schon rechnen. Das war für mich kein Problem», meinte der 30-Jährige nach der Partie. Der direkt verwandelte Freistoss seines früheren Teamkollegen Daniel Didavi zum 2:0 für Stuttgart war allerdings haltbar. «Ich denke, dass er weiss, dass er den an einem guten Tag halten kann», sagte Zielers Coach Slomka zur Szene in der 36. Minute. Für das erste Stuttgarter Tor war Altmeister Mario Gomez in der 29. Minute verantwortlich. (dpa)

Erstellt: 27.07.2019, 09:15 Uhr

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