Hat er oder hat er nicht?

Hakan Yakin sagte, er habe den Vertrag mit Luzern um ein Jahr verlängert. Der Verein dementierte umgehend.

Das direkte Dementi: Was ist mit der Vertragsverlängerung von Hakan Yakin?

Das direkte Dementi: Was ist mit der Vertragsverlängerung von Hakan Yakin? Bild: Keystone

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Gestern Mittag fand in Luzern eine Medienkonferenz mit Hakan Yakin statt – als Vorschau quasi auf den Start der Rückrunde mit dem Spitzenkampf zwischen Luzern und Zürich. Rund 20 Journalisten nahmen daran teil und hörten, wie Yakin erklärte, dass die Option seines bis im Juni 2011 gültigen Vertrages gezogen wurde. Er bleibe noch eine weitere Saison, also mindestens bis 2012, beim FC Luzern. Yakin hat eine Klausel im Vertrag, dass sich dieser automatisch verlängere, wenn er eine gewisse Anzahl Spiele absolviert hat. Diese Marke ist aber noch nicht erreicht.

Einige Stunden später tickerte über die nationale Nachrichtenagentur Sportinformation, die die Vertragsverlängerung ebenfalls als perfekt vermeldet hatte, ein Avis mit der Überschrift «Annullation unserer Meldung dsi538». Luzern hat die vorzeitige Vertragsverlängerung, die an einer offiziellen Medienkonferenz des FCL bekannt geworden war, umgehend dementiert. «Entgegen der offiziellen Aussagen bei der heutigen Medienkonferenz und einer telefonischen Bestätigung ist der Vertrag zwischen Hakan Yakin und dem FC Luzern offenbar noch nicht verlängert worden. Wir verweisen auf die Medienmitteilung des FCL von 17.11 Uhr und bitten, unsere Meldung dsi538 ersatzlos zu annullieren», so die Depesche der Sportinformation.

Man wolle den weiteren Saisonverlauf abwarten und erst im Sommer über eine mögliche Vertragsverlängerung entscheiden, wie Medienchef Stefan Bucher, der am Mittag noch die Medienkonferenz geleitet hatte, sagte. «Alle wollen Hakan Yakin. In dieser Woche hat ein Hundemagazin angerufen und gefragt, ob er sich für ein Interview zur Verfügung stelle. Hätte er alle Wünsche erfüllt, dann hätte er kein einziges Training mehr bestreiten können», hatte er diese Medienkonferenz eingeleitet und auch erklärt, dass Yakin keine privaten Fragen beantworte. Vielleicht hätte er auch keine beruflichen Fragen beantworten sollen.

Erstellt: 04.02.2011, 08:03 Uhr

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