«Ich bin nicht der Depp der Nation»

Ottmar Hitzfeld lässt nach dem Scheitern in der EM-Qualifikation keinen Tadel an seiner Rolle als Trainer gelten und bezeichnet eine kritische Frage an der Medienkonferenz als «nicht so intelligent» – das Video.

«Wir müssen uns gegen Montenegro den Frust aus der Seele spielen», sagt Hitzfeld an der Medienkonferenz in Feusisberg. (Video: Sebastian Rieder)

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Einen Tag vor dem letzten Spiel gegen Montenegro nahm Ottmar Hitzfeld im Nati-Camp in Feusisberg noch einmal Stellung zum bitteren Aus in der EM-Qualifikation. Um das 0:2 gegen Wales richtig zu verarbeiten, gibt es für den Nationaltrainer nur ein Rezept: «Wir müssen uns gegen Montenegro den Frust von der Seele spielen.»

Die Enttäuschung über die Niederlage in Swansea war Hitzfeld auch heute noch anzusehen – entsprechend reagierte er auf die Frage eines Journalisten, ob er als Coach während der Qualifikationsphase Fehler gemacht habe und auch Selbstkritik übe, mit einem lakonischen Gegenangriff: «Das sind eigentlich Fragen, die nicht so intelligent sind.»

Nach der Medienkonferenz erklärte Hitzfeld noch einmal kurz und knapp, wieso er so reagiert habe: «Wenn ich sage, ich habe Fehler gemacht, dann heisst es am nächsten Tag: ‹Hitzfeld gibt Fehler zu.› So was brauch ich nicht. Ich bin nicht der Depp der Nation.»

Erstellt: 10.10.2011, 12:24 Uhr

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