«Ich ziehe es durch – friss oder stirb» 

Mit YB wurde Adi Hütter Meister, mit Eintracht Frankfurt hält er vorne mit. Der Trainer sagt, warum ihm im Fussball immer alles zu schnell geht.

In der Bundesliga ist alles «gigantischer»: Adi Hütter beim Spiel Eintracht Frankfurt - FC Bayern München am 22. Dezember 2018, das mit einem 0:3 endete.

In der Bundesliga ist alles «gigantischer»: Adi Hütter beim Spiel Eintracht Frankfurt - FC Bayern München am 22. Dezember 2018, das mit einem 0:3 endete. Bild: Keystone

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Können Sie Ihr Jahr 2018 in ein paar Sätzen zusammenfassen?
Es war das beste Jahr meiner Karriere. Der Titel mit YB, der Wechsel in die Bundesliga, die Steigerung mit Frankfurt nach schwierigem Start, schliesslich die sechs Siege in der Europa League.

Und was war Ihr Höhepunkt?
Die Entwicklung in Frankfurt ist überragend. Am Ende ist das aber schon der Schweizer-Meister-Titel, weil man da etwas in der Hand hat und wir darauf fast drei Jahre hingearbeitet haben. Es war wie eine Belohnung für uns. Mit Red Bull Salzburg Meister und Cupsieger zu werden, das haben andere Trainer auch geschafft. YB wartete 32 Jahre.

Sie sagten mal, der 4:2-Sieg direkt vor der Winterpause in Luzern sei in der Meister­saison wegweisend gewesen.
Das ist so, weil wir dadurch Winterkönig wurden und mit einem guten Gefühl ins Jahr 2018 stiegen. Aber ich sagte auch immer, dass wir in der Rückrunde noch stärker sein würden, weil wir die Belastung durch die Europa League nicht mehr hatten und in den Trainings intensiver arbeiten konnten. Der YB-Mannschaft hatte ich übrigens bereits bei der ersten Einheit im Sommer im Trainingslager im Zillertal erklärt: «Wir wurden zweimal souverän Zweiter, nun wollen wir Meister werden.» Vor Beginn der Rückrunde kommunizierte ich das auch den Medien.

Hatten Sie eigentlich nach der Saison die Gelegenheit, die Zeit bei YB richtig zu reflektieren?
Schade war, dass wir den Cupfinal gegen Zürich verloren, aber die Meisterschaft ist wertvoller. Ich verstand nie, warum viele Leute sagten, es sei einfacher, im Cup zu siegen. Was ist, wenn du im Halbfinal in Basel oder Sitten spielen musst? Über 36 Runden setzt sich Qualität immer durch.

Im Cupfinal gegen Zürich gelang es YB nicht mehr, ge­nügend Spannung aufzubauen.
(überlegt länger) Im Nachhinein ist es so, dass man feststellen muss: Wir hatten zu viele Termine und Partys, aber das war nicht zu verhindern gewesen, Sie sahen die Begeisterung in Bern ja auch. Ich denke, dass viele bei YB dachten, die höhere Klasse werde sich schon irgendwie durchsetzen. Da wurden wir bestraft. Der FCZ hat verdient gewonnen, er war besser, aggressiver.

Ist man in solchen Situationen als Trainer machtlos, zumal sich viele Menschen in Bern gar nicht so sehr ärgerten über die Niederlage nach den rauschenden Meisterfeierlichkeiten?
Nicht machtlos, aber es war schwierig für uns. Wir hatten drei Wochen Feiermodus hinter uns, doch ich dachte, dass die tolle Ambiance im Stadion uns noch einmal pushen können würde. Trotz dieser bitteren Niederlage verliess ich die Schweiz aber mit wunderbaren Gefühlen.

Sie hatten Bremen im November 2017 abgesagt. Wie nahe waren Sie bereits da an einem Wechsel nach Deutschland?
Man muss eine Trainerkarriere möglichst gut planen. Und damals war es einfach der falsche Zeitpunkt für eine Veränderung, das galt auch für das österreichische Nationalteam. Die Arbeit bei YB war nicht beendet. Es wäre ein falsches Zeichen gewesen, den Club zu verlassen.

Gegen Ende Saison waren dann nicht viele Plätze in der Bundesliga, ihrer erklärten Traumliga, frei. Sie pokerten hoch.
Nicht unbedingt. Es war nicht so, dass ich meinen Berater jeden Tag anrief und mich erkundigte, wie viele Angebote es gebe. Ich hatte bei YB noch ein Jahr Vertrag, es gefiel mir sehr in Bern, die Champions League lockte.

Haben Sie eigentlich lange überlegt, als sich das Interesse Frankfurts konkretisierte?
Irgendwann zeichnete es sich ab, dass wir Meister werden würden. Ein Trainer, der in Österreich und in der Schweiz Titel gewinnt, wird automatisch ein Thema in der Bundesliga. Und wie viele Chancen erhält man im Leben?

Sie hätten auf noch grössere Clubs warten können.
(lacht) Bayern und Dortmund wären unrealistisch gewesen. Im Ernst: Frankfurt ist ein Topclub, bestens aufgestellt, ein Traditionsverein. Aber natürlich war mir klar, dass die Nachfolge von Niko Kovac schwierig werden würde. Er hatte hervorragend gearbeitet und wechselte zu Bayern. Und als ich bereits als neuer Trainer feststand, gewann Frankfurt noch den Pokalfinal gegen die Bayern. Das freute mich sehr, aber gleichzeitig wurde der Druck nicht kleiner.

Er brachte YB nach 32 Jahren wieder einen Meistertitel: Adi Hütter feiert mit Fans in Bern. Foto: Keystone

Was ist denn in der täglichen Arbeit der grösste Unterschied zwischen YB und Frankfurt?
In Bern hatten wir dreizehn Nationen im Kader, hier sind es siebzehn, die Teamzusammenstellung ist ähnlich. Allerdings hat es in Frankfurt deutlich mehr Spieler, in der Summe ist einfach alles viel grösser. Wir hatten im Trainingslager 29 Fussballer und 24 Staffmitglieder dabei, bei den Young Boys waren es insgesamt etwas mehr als 30 Personen.

«Teams zu vergleichen, ist schwierig. YB würde in der Bundesliga problemlos mithalten.»

Und wer ist besser: YB oder Frankfurt?
Im Sommer hätte ich nicht gesagt, dass Frankfurt von fünf Spielen gegen YB drei gewinnt. Heute sehe ich das anders. (schmunzelt) Wir haben eine richtig starke Mannschaft mit viel Power und herausragenden Einzelspielern wie Torhüter Kevin Trapp oder den Stürmern Ante Rebic und Luka Jovic, der gerade 21 geworden ist, aber unfassbar komplett ist. Ich habe noch nie einen besseren Stürmer dieses Alters trainiert. Teams zu vergleichen, ist aber immer schwierig. Beide Mannschaften haben eine herausragende Mentalität. YB würde in der Bundesliga problemlos mithalten.

Was hat sich für Sie persönlich am stärksten verändert?
Die Dimensionen in der Bundesliga sind in jeder Beziehung gigantischer. Am Freitag vor einem Spiel beispielsweise kommen nicht mehr zwei, drei Journalisten an das Pressegespräch wie in Bern, sondern zehn, fünfzehn, manchmal zwanzig. Das Interesse ist riesig, es gibt Boulevardmedien, Fachzeitschriften, regionale Zeitungen, TV, Radio, Online. Viele Menschen, auch Journalisten, sind sehr leidenschaftlich dabei.

Wie äussert sich das konkret?
Bern ist eine tolle Fussballstadt, aber ich sage immer: In Österreich und in der Schweiz ist Fussball kein Teil der Kultur. Das ist in Deutschland ganz anders. Hier geht es um Fussball, Fussball, Fussball. Auch die Eintracht bewegt viele Menschen. In Bern hörte ich in der Stadt vielleicht mal ein «Hopp YB», hier wirst du ständig angesprochen. Die Zuschauer sind sehr emotional, unsere Begegnungen meistens ausverkauft, die Choregrafien in der Kurve eindrücklich.

Und in der Europa League ist die Begeisterung grenzenlos.
Das ist der Wahnsinn! Die Fans reisen in der Europa League überall mit, in Zypern waren über 5000, alle im grauen Pulli, beim Spiel in Rom gegen Lazio kürzlich wollten 17'000 dabei sein, obwohl wir schon als Gruppensieger feststanden. Leider erhielt nur etwa die Hälfte Tickets. Nun stehen wir im Sechzehntelfinal, und bis zum Final sind alle Heimspiele bereits ausverkauft.

Sie waren im Herbst Studiogast im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF. War das für Sie der Moment, in dem Sie realisierten, dass Sie es auch in Deutschland geschafft haben?
In erster Linie war es eine grosse Ehre, eingeladen zu sein. Das «Aktuelle Sportstudio» habe ich schon als Bub geschaut. Ich bin aber bald 49 und erfahren genug, um solche Dinge einordnen zu können. Als neuer Trainer aus dem Ausland ist man halt spannend, wenn es einer Bundesligamannschaft gut läuft.

Dabei war Ihr Start in Deutschland miserabel: 0:5 im Supercup gegen die Bayern, Aus im Pokal gegen das viertklassige Ulm, 4 Punkte nach 5 Runden.
Das waren harte Wochen. Die Eintracht verlor einige Stammspieler, wie waren Anfang Saison nicht bereit, zudem liess ich das Team viel offensiver agieren als letzte Saison. Wir hatten auch schwierige Begegnungen, etwa in Dortmund und Gladbach.

Die Kritiken waren hart, Sie wurden trotz Dreijahresvertrag heftig attackiert. Wie sind Sie damit umgegangen?
Es ist nicht schön, wenn man liest, man sei Topkandidat für die erste Trainerentlassung. Aber so läuft das in der Bundesliga, und mir war ja auch klar, dass ich nicht noch wochenlang verlieren darf. Dann kam das 4:1 unter Druck gegen das ebenfalls schlecht gestartete Hannover, das war der Befreiungsschlag. Wir steigerten uns, gewannen bald 7:1 gegen Düsseldorf, schossen allgemein viele Tore.

Hatten Sie in der schwierigen Phase Bedenken, es in Deutschland nicht schaffen zu können?
Nein. Wir haben alle die Ruhe bewahrt, der Verein stand immer hinter mir, keiner liess sich verrückt machen. Und ich glaube an das, was ich tue, und ziehe es durch. Entweder man schafft es – oder nicht. Friss oder stirb.

Sie stellen mutig auf und nicht so vorsichtig wie Vorgänger Kovac. Mitten in der Startkrise liessen sie sogar noch offensiver als zu Saisonbeginn spielen.
Ich wäre ja nicht mehr ich selber, wenn ich auf einmal meine Linie verlassen würde. Was hätten Zuschauer und Journalisten gesagt, wenn wir gemauert hätten, nachdem ich immer gesagt hatte, dass wir attraktiven Fussball bieten wollen? Entscheidend ist, dass die Spieler an den Weg glauben, den ihnen der Trainer aufzeigt. Wir haben die Systematik umgestellt und spielen nun in einem offensiven 3-5-2, die Jungs setzen das grossartig um.

Dabei waren Sie vermutlich mit dem Personal im zentralen Mittelfeld kaum zufrieden. Die YB-Spieler Sékou Sanogo und Djibril Sow wären echte Verstärkungen gewesen…
…das sind zwei sehr gute Fussballer. Aber wir haben ein starkes Team, Torhüter und Sturm sind überragend, die Abwehr und die Aussenpositionen sind gut. Im Mittelfeld mussten wir tatsächlich ein wenig experimentieren. Mittlerweile klappt das ganz ordentlich, auch dank dem Schweizer Gelson Fernandes. Er ist ein unglaublich verlässlicher Spieler, immer positiv, er ist wie ein Spielertrainer, spricht sechs Sprachen, geht stets voran.

Wie nahe war denn YB-Rechtsverteidiger Kevin Mbabu im Sommer wirklich an einem Transfer nach Frankfurt?
Ich hätte ihn gerne geholt, es gibt ohnehin einige richtig starke Spieler bei YB, die jung, talentiert und entwicklungsfähig sind. Aber der französische Stürmer Sébastien Haller ist Eintrachts Rekordtransfer, er kostete rund 8 Millionen Franken. Da ist es unrealistisch, für einen rechten Verteidiger aus der Schweiz 10 Millionen oder mehr auszugeben. Darüber habe ich auch mit YB-Sportchef Christoph Spycher gesprochen. Wir müssen seine Vorstellungen akzeptieren.

Verfolgen Sie den Weg der Young Boys in dieser Saison?
Die Champions-League-Spiele guckte ich, wenn immer möglich, am TV, auch sonst bin ich informiert, habe noch Kontakt zu einigen Leuten im Stade de Suisse und in Bern. Uns verbinden fantastische Emotionen, an die ich mich immer erinnern werde.

Und wie beurteilen Sie die Arbeit Ihres Nachfolgers Gerardo Seoane?
Wir sprachen letzten Sommer rund zwei Stunden zusammen, kürzlich sahen wir uns an der «Schweizer Sportler des Jahres»-Gala in Zürich und unterhielten uns erneut. Ich sagte ihm, er mache es ja noch besser als wir damals. 49 Punkte in 18 Spielen sind schon eine unfassbare Leistung. Er ist sehr akribisch und erfolgreich, hat wenig verändert, das Team funktionierte ja, spielt vielleicht ein wenig defensiver.

Die Young Boys sind stark von Sportchef Christoph Spycher abhängig. Er ist beim Schweizerischen Fussballverband als Supermanager im Gespräch. Wie sehr würde sein Abgang den Verein treffen?
Seine Arbeit kann man nicht genug würdigen. Er hat vieles zum Guten verändert bei YB, ist in jeder Beziehung ein Vollprofi und kann, wenn er das möchte, eine riesengrosse Karriere als Sportchef machen. Er ist unheimlich klar in seinem Vorgehen, menschlich top, kompetent, will immer mehr. Er würde ein Riesenloch hinterlassen.

Bevor Spycher im Herbst 2016 Sportchef wurde, herrschte bei YB mal wieder grosse Unruhe. Dachten Sie damals daran, den Bettel hinzuschmeissen?
Nein, ich sah ja das Potenzial. Aber es war enorm mühsam, weil wir abgelenkt wurden. Jahrelang war der FC Basel dominant und arbeitete in Ruhe, während bei den Young Boys grosses Tamtam herrschte. Nun ist es umgekehrt, nun gewinnt YB 7:1 und 3:1 gegen den FCB und ist die klare Nummer 1. Die Young Boys werden richtig gute Spieler verlieren in den nächsten Jahren, aber es wird meiner Meinung nach keiner anderen Mannschaft so schnell gelingen, die Lücke zu YB und Basel zu schliessen.

Auch Ihr Sportchef ist sehr erfolgreich. Fredi Bobic wurde kürzlich vom «Kicker» sogar zum Mann des Jahres gewählt.
In Frankfurt wird ausgezeichnet gearbeitet und das Optimum aus den Möglichkeiten herausgeholt. Es macht mich stolz, da unten am Spielfeldrand zu stehen.

Sie sagten, 2018 sei Ihr bestes Jahr gewesen. Trainer des Jahres wurde aber Eishockey-Nationalcoach Patrick Fischer, obwohl die Schweiz am wichtigsten Anlass, den Olympischen Spielen, total versagte.
Die Schweiz hat den WM-Final erreicht, das ist stark. Ich habe mit Patrick Fischer an der Gala gesprochen, er ist ein sympathischer Kerl, der die Wahl verdient hat. Mich hätte es gefreut, wäre YB zum Team des Jahres gewählt worden, aber es ist normal, dass eine nationale Auswahl mehr Stimmen erhält als ein Clubteam.

«Dann wäre ich heute vielleicht der Trainer, der in der Bundesliga scheiterte.»

Nun haben Sie sich in Deutschland etabliert und gelten bereits als Kandidat für Topclubs.
Mir geht das alles immer viel zu schnell. Hätten wir vor drei Monaten noch ein paarmal verloren, wäre es für mich eng geworden. Dann wäre ich heute vielleicht der Trainer, der zwar in der Schweiz und in Österreich erfolgreich sein kann, aber in der Bundesliga kläglich scheiterte.

Sie werden Ihre Karriere nicht in Frankfurt beenden.
Es bringt mir nichts, wenn ich mich damit beschäftige, bei welchen Vereinen ich in zwei, drei, vier Jahren arbeiten könnte. Fussball ist auch ein Resultatgeschäft, Glück und Zufälle können eine Rolle spielen. Mir ist wichtig, dass ich ein Team und Spieler entwickle. Ich denke, dass wir die Leute begeistern können.

Genau deswegen könnten Clubs wie Leverkusen, Schalke, vielleicht gar Bayern sich irgendwann mit Adi Hütter befassen.
Was ist, wenn wir in der Rückrunde gleich viermal verlieren? Ich konzentriere mich nur auf Frankfurt, wir können richtig viel erreichen, liegen vor Leverkusen und Schalke. Kürzlich siegten wir gegen das enorm stark besetzte Leverkusen nach einer spektakulären Partie 2:1, genau so stelle ich mir unser Auftreten vor.

Und was muss passieren, damit Sie in einem Jahr sagen können, 2019 sei das beste Jahr Ihrer Karriere gewesen?
Dann müssten wir wohl in die Champions League einziehen, Rang 4 ist vier Punkte entfernt. Das wäre ein Coup. Entscheidend wird auch sein, wie es in der Europa League weitergeht, da treffen wir auf Schachtar Donezk. Mit YB siegten wir in der Qualifikation zur Champions League 2016 gegen Donezk, aber das ist ein internationaler Topclub. Es geht so schnell im Fussball. Man sollte nicht träumen, sonst wird man von der Realität eingeholt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 29.12.2018, 11:24 Uhr

Akku aufladen beim Skifahren

Am Ende eines langen, erfolg­reichen Fussballjahres empfängt YB-Meistercoach Adi Hütter zum Gespräch in seinem Büro in der Commerzbank-Arena in Frankfurt. Er freut sich über den Besuch aus der Schweiz und nimmt sich zwei Tage vor dem letzten Spiel des Jahres gegen Bayern München (0:3) ausführlich Zeit. Gegen Ende der Vorrunde ging seiner Mannschaft ein wenig die Puste aus, Frankfurt überwintert auf Rang 6.

Hütter lebt allein in Frankfurt,
die Frau ist in Salzburg geblieben, die Tochter studiert in Österreich. Seine Familie ist aber oft zu Besuch. «Die Flugverbindungen sind super», sagt Hütter, «für meine Frau sind es von Haustür zu Haustür nur zweieinhalb Stunden.» Der 49-Jährige lebt im gleichen Wohnblock wie Assistent Christian Peintinger, der bereits in Bern an seiner Seite arbeitete. Oft kochen die beiden gemeinsam.

Die Festtage verbringt Adi Hütter mit der Familie beim Skifahren in der Heimat, Anfang Jahr geht es gleich weiter mit der Vorbereitung auf die Rückrunde, die nach einem Trainingslager in Florida bereits Mitte Januar beginnt. Zeit für Hobbys wie Golf hat er nach wie vor kaum, in seiner spärlichen Freizeit liest er gerne, hört Musik, telefoniert – oder verfolgt mit Assistent Peintinger Fussball­spiele am TV. (fdr)

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