Jack Warner tritt von seinem Fifa-Posten zurück

Der umstrittene Vizepräsident zieht sich aus dem internationalen Fussballverband zurück – angeblich freiwillig. Die Ethikkommission der Fifa stellt nun die Ermittlungen gegen ihn ein.

Zieht sich nach Trinidad & Tobago zurück: Jack Warner.

Zieht sich nach Trinidad & Tobago zurück: Jack Warner. Bild: Keystone

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Jack Warner, Präsident des Concacaf (Fussball-Verband für Nord- und Mittelamerika/Karibik) und Vizepräsident der Fifa, legt alle seine politischen Ämter im internationalen Fussball nieder. Dies hat die Fifa heute bekannt gegeben. Der Verband betont, dass der Rücktritt freiwillig erfolgt sei. Warner wolle sich nun auf seine politischen Ämter in seinem Heimatland Trinidad & Tobago konzentrieren, heisst es. Die Ermittlungen der Fifa-Ethikkommission würden damit eingestellt.

Jack Warner war knapp 30 Jahre Mitglied des obersten Führungsorgans der Fifa, dem Exekutivkomitee. Der Geschichtslehrer aus Trinidad und Tobago hat es im Fifa-Ehrenamt zum Multimillionär gebracht. Seine Haupteinnahmequelle war der Handel mit Fernsehübertragungsrechten der Weltmeisterschaften 1990, 1994 und 1998 für die Länder in der Karibik. Er stand während seiner Amtszeit mehrmals in der Kritik – zuletzt vor der Wiederwahl Sepp Blatters als Fifa-Präsident.

(miw)

Erstellt: 20.06.2011, 17:05 Uhr

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