«Nur ein Kaliber wie Guardiola kam als Nachfolger infrage»

Pep Guardiola wird ab der kommenden Saison neuer Trainer der Bayern. Der Spanier löst im Sommer Jupp Heynckes ab, der seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte.

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Paukenschlag in München vor dem Start zur Rückrunde: Die Bayern haben Pep Guardiola als Nachfolger von Jupp Heynckes ab diesem Sommer engagiert. Der 41-jährige Guardiola, der in den letzten Wochen ein mögliches Arbeitsverhältnis beim deutschen Rekordmeister kategorisch bestritten hat, erhält einen Vertrag bis Sommer 2016. Der Kontrakt des 67-jährigen Heynckes läuft Ende dieser Saison aus. Der Deutsche, der mit seinem Team noch in allen bedeutenden Wettbewerben im Rennen ist, hat Bayern-Präsident Karl-Heinz Rummenigge in einem Gespräch erklärt, dass er am Ende dieser Spielzeit seinen Posten räumen und wohl seine Laufbahn als Trainer beenden wird.

Guardiola arbeitete äusserst erfolgreich mit dem FC Barcelona (14 Titel in vier Jahren). Dennoch nahm er sich nach der letzten Saison eine Auszeit. Guardiola soll nun eine ähnlich erfolgreiche Ära bei den Bayern einläuten. Der Katalane wurde auch von den englischen Top-Clubs Manchester United, Manchester City und FC Chelsea umworben.

Den Entscheid respektieren

Auf ihrer Website erklären die Bayern die Gründe für den Transfercoup. «Für die Entscheidung von Jupp Heynckes müssen wir als Club, aber auch als Freunde von ihm Verständnis aufbringen», erklärt Rummenigge. «Wir haben dies zu akzeptieren und auch zu respektieren. In dem sehr persönlichen Gespräch mit Jupp Heynckes haben wir uns aber auch gegenseitig versichert, alles – und jetzt erst recht alles – dafür zu tun, dass sowohl der FC Bayern als auch der Trainer eine erfolgreiche Rückrunde 2012/13 spielen und die Meisterschaft nach München holen wollen», ergänzt Bayerns Präsident.

Rummenigge blickt auch in die Zukunft: «Pep Guardiola ist einer der erfolgreichsten Trainer der Welt. Wir sind sicher, dass er nicht nur dem FC Bayern, sondern auch dem deutschen Fussball viel Glanz verleihen kann.» Und VR-Präsident Uli Hoeness meint offiziell: «Als adäquater Nachfolger für Jupp Heynckes kam nur ein Trainer vom Kaliber eines Pep Guardiola infrage.»

Erstellt: 16.01.2013, 16:38 Uhr

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