Rooney bastelt für Weihnachten

Der Stürmer von Everton leistet wegen einem Verkehrsdelikt Sozialdienst. Dabei hat er sogar neue Freunde gefunden.

Ob Wayne Rooney so gerne Sozialdienst leistet, wie er Tore schiesst? Kaum, aber gefallen tut es ihm.

Ob Wayne Rooney so gerne Sozialdienst leistet, wie er Tore schiesst? Kaum, aber gefallen tut es ihm. Bild: Keystone

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Von den Fussballern mussten es schon einige tun. Eric Cantona zum Beispiel. Patrick Kluivert. Und aus der Schweiz ist der Fall des früheren FCZ-Stürmers Eric Hassli bekannt. Er hatte 2008 in einer Spitalküche 100 Stunden Sozialdienst zu leisten.

Beim Franzosen war es die Strafe für ein Verkehrsdelikt. Wie jetzt bei Wayne Rooney. Der frühere Captain der englischen Nationalmannschaft wurde im September morgens um 2 Uhr von einer Streife gestoppt. Auf dem Beifahrersitz sass eine jüngere Begleiterin, Rooneys schwangere Ehefrau Coleen war gerade mit den drei gemeinsamen Buben in den Ferien. Der Alkoholtest zeigte an, dass Rooney den Grenzwert ums Dreifache überschritten hatte.

Englische Medien überprüfen seither bei jedem von Coleens öffentlichen Auftritten, ob der Ehering am Finger ist (gerade ist er es nicht). Und Wayne? Er arbeitet die vom Gericht aufgebrummten 100 Stunden Sozialdienst ab.

Der Stürmer mit dem wöchentlichen 150 000-Pfund-Einkommen tut es in einem Gartencenter, das lernschwache Erwachsene beschäftigt. Die vergangenen Arbeitsstunden hat Rooney damit verbracht, den neuen Kollegen bei der Produktion von «verschiedenen Weihnachts-Sachen» zu helfen, so hat das Rooney erzählt.

Und der 32-Jährige, der sich von einem Chauffeur hin- und zurückfahren lässt, scheint dabei glücklich zu sein. Er sei warm empfangen worden, über Fussball werde kaum geredet, die Arbeit findet er «erfrischend» und «erholsam». Und wenn die 100 Stunden vorbei sind, will er die neuen Kollegen nicht schnell wieder vergessen. Sondern in Kontakt bleiben. Behauptet er zumindest. Und sagt: «Ich geniesse es wirklich.» (ukä)

Erstellt: 20.12.2017, 12:56 Uhr

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